36. Seniorenfasching mit 200 Mitwirkenden - Knapp vierstündiges Programm in der Mehrzweckhalle
"Wadlschmeißer", Sketche und Showtanz

Lokales
Mitterteich
10.02.2014
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Ein Programm der Superlative boten die fast 200 Mitwirkenden den 400 Senioren und über 300 Zuschauern auf der Tribüne der Mehrzweckhalle. Glanzlichter in Serie gab es während der knapp vierstündigen Veranstaltung am Sonntag.

Höhepunkte waren die Auftritte von Tanzmariechen Lisa, des Männerballetts "Wadlschmeißer, einige Sketche, sowie Einlagen der Showtanzgruppen "X-Dream" und "Phönix". Der Fasching begann wie immer in den vergangenen 36 Jahren: Willi Schneider griff zu seinem Pfeiferl, blies kräftig hinein und schon ging's los.

Orden für Frieda Tasch

Alle Teilnehmer marschierten in die Halle, begleitet vom freundlichen Applaus der Senioren. Derweil kümmerten sich rund 50 Helfer zahlreicher Vereine mit Kaffee und Kuchen um die Besucher. Otto Weiß führte durchs Programm, für Musik sorgte der "Oberpfälzer Buam-Express". "Mitterteich helau" rief zur Begrüßung Roland Grillmeier. Den Nachmittag bezeichnete der Bürgermeister als Höhepunkt für Jung und Alt im Fasching. Dem scheidenden 3. Bürgermeister Erhard Sommer, der letztmals die Dankesworte zum Abschluss sprach, überreichte Grillmeier ein Geschenk. Einen Orden bekam Frieda Tasch, die älteste Besucherin. Sie feiert im Juni 100. Geburtstag.
Unter den Gästen auch Bewohner aus dem Seniorenhaus "Phönix" und dem Behindertenwohnheim St. Benedikt. Blumen gab es für das Prinzenpaar Tatjana I. und Patrick I., die das närrische Volk grüßten. Die Jüngsten eröffneten das Programm: Zum Auftakt traten die kleinen Garden des "Gaudiwurms" mit ihren 18 Mädels auf, ehe die Nachwuchsgarden des TuS mit 45 Kindern folgten. Akrobatik zeigte die 13-jährige Lisa Gennari: Das Tanzmariechen genießt seit sechs Jahren im Fasching die Jubelstürme ihrer Fans.

Nach einem Sketch der Ministranten zeigten zehn junge Damen des TuS ihren Gardetanz. Wie es bei einem der zahlreichen Castings zugeht, demonstrierten Elke Schöffel und Jürgen Bauer, vom Amateurtheater Marktredwitz/Dörflas. "Das Geheimnis der Zwerge" brachte die Jugendgarde "Fantasia" des TuS Mitterteich bei ihrem Showtanz näher, ehe Pfarrer Martin Schlenk, als "Käptn Blaubär", mit einem Floh namens "Mäxchen" auf Reisen ging. Der Geistliche suchte dabei die Nähe zum Publikum und fand dort auch so manchen Floh. Sechs junge Tänzerinnen und ein Tänzer von "Phönix" nahmen die Besucher mit auf eine Reise nach New York. Zum zehnjährigen Jubiläum ihrer Tanzgruppe hatten sie sich diesmal die Hits von Frank Sinatra vorgenommen.
Peggy Fischer aus Pechbrunn beleuchtete in der Bütt noch einmal die Bundestagswahl und stellte einen Zusammenhang zu den bevorstehenden Kommunalwahlen her. "Ich bin ein Star, holt mich hier raus", interpretierten sieben Damen des "Gaudiwurms" in ihrem Showtanz.

"Kind möchte man sein"

Nach der Pause die weiteren Höhepunkte: Umjubelt die sechs Jungs des TuS-Männerballetts "Wadlschmeißer", mit ihrer Nummer "Kind möchte man noch mal sein". Sein komödiantisches Talent stellte zum ersten Mal Reiner Summer unter Beweis, als er die Toni Lauerer-Geschichte "Der Bauantrag" zum Besten gab.

Für Aufsehen sorgte eine Durchsage von Moderator Otto Weiß, wonach eine Frau auf der Damentoilette die Batterien ihres Hörgeräts verloren hat. Gelächter überall. Optischer Blickfang zum Schluss die Showtänze von "X-Dream" und "Phönix".
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