Hunderte Besucher in Mitterteich - 51 Gruppen - Streusalz-Mangel und Pfarrei Neualbenreuth
Gaudiwurm vielseitig und farbenfroh

Lokales
Mitterteich
07.03.2011
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Gut gelaunte Besucher am Straßenrand und strahlender Sonnenschein begleiteten den vierten Gaudiwurm am Samstag, als er durch die Straßen der Stadt zog. Schunkelnd, singend und marschierend zogen die 51 Gruppen an den Zuschauermassen vorbei.

Mit dabei die Faschingsgesellschaften aus Tirschenreuth, Waldeck, Wiesau und Mähring und natürlich der Gastgeber. Begleitet von Böllerschüssen setzte sich der Gaudiwurm pünktlich um 13.31 Uhr in Bewegung.

Angeführt vom "Mitterteicher Bär" wurde es ein farbenprächtiger Zug, wie ihn die Stadt wohl lange nicht mehr gesehen hatte. Im Cabrio fuhren Bürgermeister Roland Grillmeier sowie Willi Schneider und Otto Weiß von der Faschingsvereinigung mit. Gut gelaunt präsentierte sich das Prinzenpaar Stefanie I. und Sebastian I. Mit farbenfrohen Kostümen dabei waren die Mädchen und Buben Kinder der beiden zeigten sich die beiden Kindergärten der Stadt. Die Herzen der Zuschauer gewannen die Burschen, die Zoiglbier unter den Zuschauer verteilten.

Dann der erste große Motiv-Wagen - natürlich, wie sollte es auch anders sein, mit den Problemen der Pfarrei Neualbenreuth. "In Alwarath ist Höll los, des Geschrei ist riesengroß". Dazu auf dem Wagen ein "segnender" Pfarrer und unter ihm, eng verbundene "Betschwestern". Das Rote Kreuz nahm den Kampf gegen die riesigen Schneemengen auf die Schippe. "Der Schnee blieb liegen, aber wir konnten ihn besiegen". Mehr als ein Hingucker die "Feierwehrkapell'n", die von Aktiven der Mitterteicher Feuerwehr gestellt wurde.
Viel Beifall erhielten die Kinder der Lebenshilfe, die mit ihren Begleiterinnen den Zug bereicherten. Endlich die erste Musik im Zug, es sollte die einzige bleiben. Die Stadtkapelle Mitterteich in bunten Kostümen, brachte gute Laune unter die Besucher am Straßenrand. Ebenfalls sehenswert die "Wadlbeißer" des TuS Mitterteich in ihren bunten Bienenkostümen. Und schon wieder Neualbenreuth, diesmal mit acht Nonnen, die sich aber als recht feierselig präsentierten. "Da Albert schickt an Pfarrer fort und predigt dann sein eigenes Wort", war zu lesen. Ein weiteres Motivwagen beschäftigte sich mit dem Johannisfeier in Großensees, das sich zu einem "Triumph-Feuer" entwickelte.

Werbung in eigener Sache

Die Feuerwehr Pechofen wies auf den Salz-Notstand in der Stadt hin: "Nach drei Wochen war das Streusalz leer" und warb in eigener Sache für 110 Jahre Feuerwehr Pechofen, wenn ein "ganzes Dorf rockt". Den Schluss bildeten die Pfadfinder, die heuer ihren 80. Geburtstag feiern, sowie die "Lochauer Piraten".

Nach dem farbenfrohen Umzug vergnügten sich Hunderte von Menschen am Marktplatz bei heißer Disco- und Faschingsmusik, aufgelegt von DJ Christian.

Weitere Bilder im Internet:

http://www.oberpfalznetz.de/faschingszugmitt11
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