Interkommunal in die Zukunft

"Ich freue mich auf die neue Anlage." Zitat: Stephan Andörfer
Sport
Mitterteich
30.01.2017
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Die Mitglieder gaben durch ihr Votum einen eindeutigen Auftrag: Dieses und kommendes Jahr investiert der SV Steinmühle 650 000 Euro in den Sportplatz und das Vereinsheim.

Steinmühle. Eine einmalige Chance, die der SV ergreift, nannte Bürgermeister Roland Grillmeier den Bau der interkommunalen Sportanlage. Für dieses 350 000-Euro-Projekt seien bereits mehr als 20 000 Euro bei der Stadt an Spenden eingegangen, unter anderem von namhaften Firmen.

Auch mit der Sportheimerweiterung für 300 000 Euro will der wiedergewählte Vorsitzende Stephan Andörfer den Verein in die Zukunft führen. Die Mitglieder gaben durch ihr klares Votum einen eindeutigen Auftrag dafür. Andörfer hat noch ein weiteres ehrgeiziges Ziel: 700 Mitglieder. Aktuell zählt der SV 445 Mitglieder. In seinem Jahresrückblick erinnerte der Vorsitzende an eine Reihe von Veranstaltungen, bei denen der Verein gefordert war, etwa den Inklusions-Cup, das Gartenfest, den Neujahrscup in der Mehrzweckhalle und das Ferienprogramm. Sein Dank galt allen engagierten Mitgliedern.

Größere Maßnahmen gab es 2016 nicht. Heuer soll der Wasseranschluss beim Eisstockheim erneuert werden. Im Mittelpunkt stehen jedoch der Bau der interkommunalen Sportanlage und Vorbereitungen für die Erweiterung des Sportheims mit Bau des Fußwegs. Andörfer dankte den Vereinen ASV Waldsassen, SF Kondrau, SV und ATS Mitterteich fürs Mitmachen sowie den Städten Mitterteich und Waldsassen für die finanzielle Unterstützung. Entstehen soll eine hochmoderne Sportanlage auf eigenem Gelände in einer Größe von 62 mal 99 Metern. Andörfer bat die Mitglieder um Eigenleistung, auch um die Kosten zu senken. Der Förderbescheid wird für März/April erwartet, danach folgen Ausschreibung und Bau. Insgesamt sind dem Verein rund 200 000 Euro an Förderung in Aussicht gestellt.

Im Herbst soll schon Einweihung sein. "Ich freue mich auf die neue Anlage", machte Andörfer auch schon eine gewisse Euphorie im Verein aus. Die Mitglieder stimmten der Vorgehensweise einstimmig zu. Weiteres Vorzeigeprojekt ist die Erweiterung und der barrierefreie Ausbau des Sportheims zum neuen Dorfmittelpunkt. Andörfer präsentierte den ersten Planentwurf mit Bruttokosten von bis zu 300 000 Euro.

Jetzt muss das Projekt mit den Zuschussgebern (Dorferneuerung und Stadt) noch abgeklärt werden. Mit eingebunden ist das Straßenbauamt wegen eines neuen Weges. Wohl nur in kleinerem Rahmen, auch angesichts der anderen großen Herausforderungen, feiert der Verein 2017 sein 85-jähriges Bestehen. Angedacht ist ein Gartenfest im Spätsommer. Kassierer Reinhold Faltenbacher, seit mehr als 30 Jahren im Amt, berichtete, dass der Verein mit Jahresende 2016 schuldenfrei ist.

"Ein Verein schreibt Schlagzeilen. Was hier neu entsteht, ist einmalig", kommentierte Bürgermeister Roland Grillmeier die Vorhaben des SV Steinmühle, der die Chancen beim Schopf packe. "Hier werden Ideen in die Tat umgesetzt." Grillmeier betonte, dass die interkommunale Sportanlage barrierefrei zugänglich sein wird. "Die Menschen mit Handicap sitzen mit im Boot", freute er sich. Freilich wäre ohne dieses Klientel das Projekt wohl gescheitert, gab der Bürgermeister zu bedenken.

Ausdrücklich dankte er Vorsitzendem Stephan Andörfer: "Ohne ihn wären diese Projekte nicht möglich gewesen." Auch die Erweiterung des Sportheims sei eine einmalige Chance für den Verein. Durch den barrierefreien Ausbau seien hohe Förderungen möglich.

Ich freue mich auf die neue Anlage.Stephan Andörfer
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