13.10.2017 - 20:00 Uhr
MitterteichSport

SV Mitterteich peil Sieg gegen Schlusslicht Baiersdorf an Kleine Serie fortsetzen

Es läuft ganz gut. Ein Sieg, zwei Unentschieden in den vergangenen drei Spielen. Auch am Samstag im Heimspiel gegen Schlusslicht Baiersdorfer SV möchte der SV Mitterteich erfolgreich vom Platz gehen.

Daniel Cavelius zieht am Frohnlacher Torwart vorbei: So viel Angriffsschwung wünschen sich die Anhänger des SV Mitterteich auch am Samstag im Heimspiel gegen den Baiersdorfer SV. Für die Stiftländer gilt es, eine kleine Serie fortzusetzen, denn zuletzt gab es einen Sieg und zwei Unentschieden. Bild: Gebert
von Autor CHAPProfil

Seit drei Runden - ein Sieg und zwei Remis - ist der SV Mitterteich (11./17) ungeschlagen. "Den positiven Trend wollen wir natürlich fortsetzen", liebäugelt SV-Coach Andreas Lang mit einem weiteren Erfolgserlebnis. Und die Chancen dazu stehen nicht schlecht, gastiert doch am Samstag um 15 Uhr der Tabellenletzte Baiersdorfer SV (18./9) an der Marktredwitzer Straße.

Im selben Atemzug warnt der SV-Trainer sein Team vor den Gästen. "Die sind mit Sicherheit stärker, als es der momentane Tabellenplatz aussagt. Das wird mit Sicherheit kein Selbstläufer." Noch immer ärgert sich Lang über den späten Ausgleich letzte Woche in Selbitz. Nicht anfreunden konnte er sich auch mit der Darstellung über die Szene zwischen dem Selbitzer Trainer Henrik Schödel und Matthias Männl. "Das Gerangel ging eindeutig von Schödel aus, der Männl mit dem Ellenbogen am Hals traf. Danach hieß es, Männl kam unbescholten davon, wobei ihn überhaupt keine Schuld traf." Aber das sei nun Schnee von gestern, der Fokus richte sich jetzt auf das Spiel gegen den Tabellenletzten.

Für SV-Coach Lang eine ganz wichtiges. "Mit einem Sieg bekämen wir wieder etwas Ruhe." Aber dazu müsse seine Mannschaft das ewig alte Dilemma Chancenverwertung abstellen. In Selbitz habe sie wieder einmal drei sogenannte hundertprozentige Möglichkeiten liegen gelassen.

Schwer tut sich der SV-Coach mit der Einschätzung des Gegners. "Baiersdorf gleicht einer Wundertüte. Licht und Schatten wechseln sich in regelmäßigen Abständen ab. Gegen die sogenannten Großen spielen die Oberfranken famos auf, kassieren gegen vermeintlich schwächere Kontrahenten Niederlagen." An der Personallage ändert sich nicht viel. Marcel Walek fehlt aus privaten Gründen, dafür kehrt Stefan Horky in den Kader zurück.

Überhaupt nicht zufrieden zeigt sich Kollege Thomas Luckner. "Nach dem Wegfall von fünf Leistungsträgern stellten wir uns auf eine schwierige Saison ein. Aber etwas mehr hätte es schon sein können. In der verjüngten Mannschaft steckt ein großes Potenzial, ruft es aber nicht ab. Immer wieder muss sie Lehrgeld bezahlen. Wir brauchen viel Geduld und müssen ihr Zeit geben", versucht Luckner Druck von der Truppe zu nehmen. "Im letzten Jahr legten wir einen optimalen Start hin und schwammen logischerweise auf einer Euphoriewelle. Heuer passierte genau das Gegenteil." Oberstes Ziel kann für Luckner nur der Klassenerhalt sein. Ein knapper 1:0-Sieg wie in der letzten Saison käme ihm gerade recht.

SV Mitterteich: Scharnagl, Krassa, Göhlert, Männl, Keilwerth, Cavelius, Nika, Dürbeck, Heinz, Watzlawik, Stich, Lang, T. Müller, Dobras, Horky, Schultes

Die sind mit Sicherheit stärker, als es der momentane Tabellenplatz aussagt. Das wird mit Sicherheit kein Selbstläufer.Andreas Lang, Trainer SV Mitterteich über Gegner Baiersdorf
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