Bürgermeister Roland Grillmeier hochzufrieden:
Mitterteich steht gut da

Die Stadtkapelle Mitterteich unter Leitung von Oliver Lipfert (links) gestaltete den Neujahrsempfang musikalisch. Bild: jr
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Mitterteich
08.01.2017
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"Politische Beständigkeit und Diskussionskultur sind Markenzeichen unserer Stadt." Zitat: Bürgermeister Roland Grillmeier

"Ich bin stolz auf die Leistung unserer Stadt und bedanke mich bei allen, die mit dazu beigetragen haben. Mir san Mitterteich, halt ma weiter zam." So schloss Bürgermeister Roland Grillmeier seine Neujahrsrede am Samstagabend im Saal des Josefsheims.

Fast 200 Besucher kamen zum traditionellen Neujahrsempfang der Stadt. Unter den Gästen auch zweiter Bürgermeister Zdenek Hrkal und Michal Pospisil (ehemaliger Manager der Gartenschau) aus Cheb/Eger. Musikalisch wurde der Empfang von der Stadtkapelle Mitterteich, Leitung Oliver Lipfert, umrahmt. "Bei uns daheim" erklang zur Eröffnung. "Mitterteich steht gut da. Hinter uns liegt ein außergewöhnliches Jahr, ein schönes und gutes Jahr für unsere Stadt", begann Bürgermeister Roland Grillmeier seine Ansprache. Diese Schlagzeilen, so der Bürgermeister, gelten aber leider nicht für weite Teile der Welt. Viele Menschen wünschten sich ein besseres und hoffnungsvolleres neues Jahr. Dennoch, Deutschland sei stark, so Grillmeier, der sich dafür aussprach, das Positive mehr herauszustellen. Das gute Miteinander und die Stärken einer Kleinstadt im ländlichen Raum, die weit weg sei von vielen Problemen, die neue Lust aufs Landleben, sah der Bürgermeister als Stärke Mitterteichs. Sein Dank galt den Bürgern, die mit zu einem außergewöhnlichen Jubiläumsjahr 2016 beigetragen haben. In seiner Rede nannte Grillmeier einen Grund, warum die Stadt so gut dastehe. "Dies ist unsere außergewöhnliche Gemeinschaft mit 134 Vereinen und Verbänden bei einer Einwohnerzahl von 6700. Wir dürfen stolz sein auf diese Vereinstradition. Gerade sie ist die Stärke unseres ländlichen Raums. Unsere Vereine stehen für Jugendarbeit, Kultur, Kunst und sportliches Engagement." Ein Thema waren auch die rund 3000 Arbeitsplätze in Industrie, Handwerk, Handel, Dienstleistung und sozialen Bereichen. "Wir haben eine tolle Mischung mit einer Vielzahl an Betrieben und Unternehmen. Danke für das Vertrauen in unsere Stadt." Grillmeier lobte alle Unternehmen für die getätigten Investitionen vor Ort und sicherte weitere Unterstützung auch aufgrund der zentralen Lage der Stadt an der Autobahn zu. Auch heuer stünden wieder Investitionen bei Betrieben und Unternehmen an.

Zoiglweg

Ein Alleinstellungsmerkmal sei der Zoigl. "Original-Zoigl-Brauorte gibt es nur fünf in der Region und dies wollen wir mit einem Zoiglweg und Skulpturen auch weiter herausstellen. Bier, Brauen und Zoigl sind Kult." Weiteres Thema war die Stabilisierungshilfe. Mitterteich hat in den vergangenen Jahren mit über fünf Millionen Euro davon kräftig profitiert. "Stabi-Hilfe ist für mich keine Nothilfe, sondern ein Stück des Ausgleichs, angesichts der Grenzlage und der Demografie", sagte der Bürgermeister. Dank zollte er dem Freistaat Bayern für die Mittel aus der Dorferneuerung. "Wir haben viele Millionen in die Zukunft unserer Orte investiert und werden dies auch weiter tun".

Mut lohnt sich

Als weitere Stärke der Stadt und der Region nannte Roland Grillmeier die Natur und die Freizeitmöglichkeiten. So habe der Campingplatz Großbüchlberg im vergangenen Jahr die 20 000er-Marke bei den Übernachtungszahlen geknackt. "Leistung und Mut lohnen sich", sagte der Bürgermeister. Grillmeier sah noch weiteres touristisches Potenzial im Natur-, Rad- und Wandertourismus sowie im Bereich Ruhe/Erholung. Eine Ehre nannte es Roland Grillmeier, dass es demnächst 15 Jahre sind, dass er als Bürgermeister wirken darf. "Ich bin dann länger als meine drei Vorgänger im Amt, nur Robert Lindig war als Bürgermeister dieser Stadt länger im Amt. Ich genieße das Vertrauen der Bürger dieser Stadt. Ich versuche mit Einsatz dies an unsere Gemeinschaft zurückzugeben." Ausdrücklich dankte der Bürgermeister jenen Stadträten aus den drei Fraktionen, die ihn in den 15 Jahren begleitet haben. Grillmeier sprach von einer beständigen Stadtpolitik, meist über alle Fraktionsgrenzen hinweg. "Politische Beständigkeit und Diskussionskultur sind Markenzeichen unserer Stadt."

Freilich gebe es auch Themen, die nicht ganz so angenehm seien, die die Stadt weiter beschäftigen würden. Vor allem der Bau des Ostbayernrings und der Süd-Ost-Link-Leitungen sind dem Rathauschef ein Dorn im Auge. "Wir haben hier schon eindrucksvoll Zusammenhalt bewiesen und werden auch weiter gegen die Trassenführung des Erdkabels entlang des Ostbayernrings kämpfen." Mit "pack mers an, auf ein gutes neues Jahr 2017" schloss der Bürgermeister seine Ausführungen. (Weiterer Bericht folgt)

Politische Beständigkeit und Diskussionskultur sind Markenzeichen unserer Stadt.Bürgermeister Roland Grillmeier
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