08.04.2018 - 16:34 Uhr
MitterteichOberpfalz

Bundestagsabgeordneter Albert Rupprecht besucht "Green Energy" Energie aus den Abgasen

Die Firma "Green Energy" mit ihrem umtriebigen Chef Max Zintl ist für Innovationen bekannt. Eine neue Entwicklung lässt auch Bundestagsabgeordneten Albert Rupprecht staunen.

Eine Eigenproduktion der Firma "Green Energy" ist der "CHiP-Tuner", mit dem sich Abwärme besser nutzbar machen lässt. Geschäftsführer Max Zintl (rechts) informierte zweiten Bürgermeister Stefan Grillmeier (links) und Bundestagsabgeordneten Albert Rupprecht über Details. Bild: jr
von Josef RosnerProfil

Um zusätzliche Wärmeenergie aus nicht genutzter Abgastemperatur von Biogas-Blockheizkraftwerken zu generieren, hat das Unternehmen einen Abgaswärmetauscher namens "CHiP-Tuner" entworfen. Der Wärmetauscher ist ein Eigenprodukt und kostet rund 30 000 Euro. Bundestagsabgeordneter Albert Rupprecht zeigte sich beim Besuch des Unternehmens "Green Energy" begeistert und nannte Max Zintl einen "Biogaskönig". "Green Energy" besteht seit 2004 und hat aktuell rund 60 Mitarbeiter. Schon immer war es Max Zintl ein Anliegen, Abgaswärme besser zu nutzen, damit diese Energie nicht verloren geht. Mit "CHiP-Tuner" gelinge dies. Der Wärmetauscher besteht aus Graphit-Elementen, die neben einer sehr guten Wärmeübertragung auch eine hervorragende Beständigkeit gegen Säuren bieten. Betriebe, welche mit der Versorgungssicherheit des Wärmenetzes Probleme haben, oder das Wärmenetz noch erweitern wollen, bekommen jetzt diese einfach nachzurüstende Möglichkeit, weitere thermische Energie zu generieren, so Zintl. Der Erwerb und die Installation des "CHiP-Tuners" könnten durch das "KfW-294-Effizienzprogramm Abwärme" gefördert werden. Nach Antragstellung sei eine Förderung von bis zu 40 Prozent möglich. Die Initiative dazu sei von MdB Albert Rupprecht ausgegangen, wofür Max Zintl ausdrücklich dankte. Zintl sprach von vier Jahren Arbeit, die jetzt mit der Förderung gekrönt werde. Durch den Einsatz des "CHiP-Tuners" könne das gesamte Wärmepotenzial eines Blockheizkraftwerks wirtschaftlich genutzt werden. MdB Albert Rupprecht und zweiter Bürgermeister Stefan Grillmeier zeigten sich von der innovativen Entwicklung des Unternehmens "Green Energy" begeistert und sprachen von einem richtigen und wichtigen Schritt in die Zukunft.

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