Einsatz zum Wohl der Stadt

Sie stießen beim Neujahrsempfang im Josefsheim auf ein gutes und erfolgreiches 2017 an (von links): Feuerwehr-Ehrenvorsitzender Otto Weiß, Buchautor Manfred Knedlik, Stadtpfarrer Anton Witt, Pfarrer Martin Schlenk, Kaminkehrermeister Mario Weiß und Bürgermeister Roland Grillmeier. Bild: jr
Vermischtes
Mitterteich
11.01.2017
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Besonderes Engagement würdigte die Stadt Mitterteich bei ihrem Neujahrsempfang. Geehrt wurden Hubertus Krämer (links), Eduard Bauer (rechts) und Wolfgang Kolb (Zweiter von rechts). Vorgestellt wurde der neue GRB-Geschäftsführer Stefan Ide. Bild: jr

Drei verdiente Persönlichkeiten ehrte Bürgermeister Roland Grillmeier am Ende des Mitterteicher Neujahrsempfangs (wir berichteten): Eduard Bauer, Hubertus Krämer und Wolfgang Kolb.

In seiner Laudatio für Eduard Bauer erinnerte der Bürgermeister daran, dass dieser 1968 in den Männergesangverein Mitterteich eintrat, zunächst als passives Mitglied. Zu dieser Zeit leitete er noch den Kirchenchor Münchenreuth. Seit Januar 1977 singt Bauer im Männergesangverein aktiv mit, im gleichen Jahr noch übernahm er nach dem Tod von Heinrich Bornschlegl das Dirigat. Dieses Amt trat Bauer 1980 an den Mentor des Chors, Dr. Oswald Krämer, ab und agierte von da an als Vertreter des Chorleiters. Und dies blieb auch bei den folgenden Chorleitern bis 2006 der Fall, um - wie oft gesagt worden sei - "den Chor über Wasser zu halten".

Erst ein Jahr später, als die Existenz des Chors auf der Kippe stand, übernahm Eduard Bauer nicht ganz freiwillig wieder die Chorleitung. Absoluter Höhepunkt seiner Tätigkeit sei das Wirken 2015 im 150. Jahr des Vereinsbestehens gewesen. Seit dem Dreikönigstag steht nun Carolin Günthner offiziell als neue Chorleiterin an der Spitze. Roland Grillmeier würdigte den langjährigen Einsatz von Eduard Bauer und übergab eine Urkunde, das Jubiläumsbuch der Stadt und ein weiteres Geschenk.

Für besondere Verdienste um Kultur, Kunst und Vereinswesen zeichnete die Stadt Hubertus Krämer mit der Dr.-Theobald-Schrems-Medaille aus. In vielfältigen Rollen habe Krämer der Stadt gedient, so Bürgermeister Grillmeier - ob durch Vermittlung der Auftritte der Luisenburg-Schauspieler oder durch musikalische Auftritte. Der Bürgermeister erinnerte an die Gründung der "Mitterteicher Nachtwächter", deren musikalisches Aushängeschild Krämer gewesen sei, und dessen Engagement beim Arbeitskreis Heimatpflege. Weiter sei Krämer aktiv in der Heimatpflege und in der Pflege des städtischen Bildarchivs. "Dafür wollen wir dir heute danken", sagte Grillmeier.

Wechsel bei der GRB

Weitere Dankesworte galten Wolfgang Kolb , dem zum Jahresende ausgeschiedenen Geschäftsführer der GRB (Sammelstelle Bayern für radioaktive Abfälle). Sieben Jahre lang hatte Kolb die Geschäftsleitung inne, zuvor war er als Betriebsleiter der Einrichtung im Birkigt tätig. Der gebürtige Weißenstädter stand mehr als 30 Jahre in Diensten der GRB. "Vom einst ungeliebten Kind unserer Stadt mauserte sich die GRB zum Musterbetrieb. Wir danken für einen guten und sauberen Arbeitgeber", betonte Bürgermeister Roland Grillmeier und würdigte Kolb auch dafür, dass dieser seit vielen Jahren engagiert die Sparte Tennis im SV Mitterteich als Leiter betreue. Dabei habe er immer versucht, neue Akzente zu setzen. Als Nachfolger Kolbs bei der GRB begrüßte Bürgermeister Grillmeier Stefan Ide , der aus Castrop-Rauxel stammt und schon seit 1994 bei der GRB arbeitet. Seit 1. Januar dieses Jahres steht Ide als Geschäftsführer in der Verantwortung. Ide war seit 2009 bereits Technischer Leiter der Anlage. Für Kolb und Ide gab es jeweils einen Jubiläums-Bierkrug.

Beendet wurde der Neujahrsempfang mit Gedanken von Stadtpfarrer Anton Witt, der im Namen der beiden großen christlichen Kirchen ein gutes neues Jahr wünschte. Pfarrer Witt legte seinen Zuhörern die "sieben neuen Werke der Barmherzigkeit" ans Herz, die die Sternsinger zuvor ausgeteilt hatten: "Du gehörst dazu - ich höre dir zu - ich rede gut über dich - ich gehe ein Stück mit dir - ich teile mit dir - ich besuche dich - ich bete für dich." Der Stadtpfarrer betonte: "Nichts davon müssen Sie tun. Aber wer sich selbst von der Barmherzigkeit Gottes beschenken lässt, wird automatisch manches davon verwirklichen." Mit der Bayernhymne und dem Deutschlandlied endete der Neujahrsempfang.
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