15.02.2018 - 15:52 Uhr
Mitterteich

Frauenchor präsentiert "Kunigundenmesse" Premiere beim Gebetstag

Fleißig geprobt haben die Frauen der Kirchenchöre Mitterteich, Konnersreuth und Leonberg. Sie bringen mehrmals die "Kunigundenmesse" zu Gehör, Premiere ist an diesem Samstag, 17. Februar, beim Resl-Gebetstag in Konnersreuth.

Chorleiter Matthias Schraml (links) hat mit Frauen der Kirchenchöre Mitterteich, Konnersreuth und Leonberg die "Kunigundenmesse" einstudiert. Bild: jr
von Josef RosnerProfil

Konnersreuth/Mitterteich/Leonberg. Schon mehrere Male sind die Mitglieder der drei Chöre gemeinsam aufgetreten. Diesmal hat deren Leiter Matthias Schraml die "Kunigundenmesse" von Michael C. Funke ausgesucht. Der vierstimmige Chor wird sie an diesem Samstag zur Begleitung des Resl-Gebetstages präsentieren, Schraml spielt dazu an der Orgel. Beginn des Gottesdienstes ist um 19 Uhr in der Pfarrkirche St. Laurentius. Hauptzelebrant und Prediger ist der gebürtige Konnersreuther Thomas Eckert, der als Pfarrer in St. Konrad in Regensburg wirkt.

Nach der Premiere in Konnersreuth wird der vereinigte Damenchor die Messe am Sonntag, 25. Februar, in der Leonberger Pfarrkirche singen. Beginn des Gottesdienstes ist um 9 Uhr. Eine weitere Aufführung folgt am Samstag, 10. März, ab 18 Uhr in der Mitterteicher Stadtpfarrkirche.

Schraml informiert, dass Kunigunde die Frau des Bistumsgründers von Bamberg, Heinrich II., war. Kunigunde ist die einzige deutsche Königin, die heiliggesprochen wurde. Heinrich II. und Kunigunde sind Diözesanheilige des Bistums Bamberg. Komponiert hat die "Kunigundenmesse" Michael C. Funke, der 1965 in Bayreuth geboren wurde. Nach dem Studium der Kirchenmusik und der Musikpädagogik in Regensburg und München unterrichtete er neben seiner Tätigkeit als Kirchenmusiker an St. Hedwig in Bayreuth auch an der Hochschule für Kirchenmusik in Bayreuth. Seine Kompositionen umfassen Kirchenmusik in all ihren Facetten. Typisch für seinen Kompositionsstil sind musikhistorische Anspielungen und Zitate. In der "Kunigundenmesse" sind es eher mittelalterliche Klänge aus dem 10. und 11. Jahrhundert, die der Komponist aufgegriffen hat.

Michael C. Funke war von 1993 bis 1996 in Sulzbach-Rosenberg und von 1999 bis 2000 in Bayreuth auch Lehrer von Matthias Schraml. Der Chorleiter kündigte an, dass er mit dem Männern der Chöre ebenfalls eine Messe einstudieren wolle.

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