25.09.2017 - 17:56 Uhr
MitterteichOberpfalz

Geld für Aktion Lichtblicke Geld für Aktion Lichtblicke

Etwa 700 Besucher lassen sich bei 12 Touren mit der Bimmelbahn beim Tag der offenen Tür durch das Gelände der Reststoffdeponie kutschieren. Bratwürste, Steaks und der Zoigl sind kostenlos. Neben dem Stand steht eine Spendenbox für Lichtblicke. Am Ende des Tages enthält sie 708, 51 Euro.

Spenden vom Tag der offenen Tür auf der Reststoffdeponie Steinmühle spülten gut 750 Euro in die Kasse der Aktion Lichtblicke. Die Deponie-Mitarbeiter rundeten die Summe auf 780 Euro auf. Deponieleiter Peter Förster überreichte das Geld an Schirmherrin Edith Lippert. Bild: tr
von Norbert Grüner Kontakt Profil

Steinmühle. Den symbolischen Scheck über diese Summe überreichte Deponieleiter Peter Förster nun an die Schirmherrin der Aktion Lichtblicke, Edith Lippert. Das Deponiepersonal rundete die Summe in bar auf 720 Euro auf. Die Ehefrau des Landrats bedankte sich nicht nur für die finanzielle Zuwendung für den guten Zweck, sondern auch beim Personal, das viel zusätzliche Arbeit geleistet habe, um den Tag der offenen Tür zum Erfolg werden zu lassen. Lippert erklärte, dass gerade im Moment viele Spendenanfragen auf sie und ihre Mitstreiterin Annegret Dworschak zukommen. Das hänge mit dem Schulanfang und damit zusammen, dass die kalte Jahreszeit heuer schon im September begonnen habe.

Echter Notfall

Neben Schulmaterial seien jetzt Zuschüsse für warme Kleidung, Heizkosten und Nebenkosten-Nachzahlungen gefragt. Die Aktion Lichtblicke greift immer dann ein, wenn ein echter Notfall gegeben sei, wenn jemand urplötzlich unverschuldet in Not gerate oder unerwartete Ausgaben ins Haus stünden und damit die Grundversorgung gefährdetet sei. Die Aktion Lichtblicke existiert seit 1999. Seit 2008 ist Edith Lippert die Schirmherrin für den Landkreis Tirschenreuth.

"Damals war die Aktion im westlichen Landkreis nicht so bekannt, wie im Tirschenreuther Raum", erinnert sie sich. Heute sei der Bekanntheitsgrad ausgewogen, und die Anfragen machten in etwa je die Hälfte aus den beiden Teilen aus.

Im Durchschnitt könne gesagt werden, dass pro Werktag eine Anfrage ins Haus flattere. Rund 50 000 Euro gingen seit ein paar Jahren durchschnittlich jeweils durch Spenden ein, die Eins zu Eins in Hilfsaktionen umgesetzt würden. Längst sei man mit allen einschlägigen Ansprechpartnern, wie Sozialteam, Jugendamt, AWO, Diakonie und vielen weiteren Stellen, hervorragend vernetzt. Das habe auch eine gewisse Hemmschwelle beseitigt, die viele Leute nicht überwanden, wenn es darum ging, um Hilfe zu bitten.

Kontakt über Institutionen

Menschen, die unschuldig in Not geraten und bereits bei einer Behörde oder Institution betreut werden, fragten dann oft dort nach, welche Hilfen sie noch erwarten könnten.

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