Goldenen Kochlöffel im Visier

Die Teilnehmer des Pfadfinder-Kochwettbewerbs mit Steffi Helgert und Rover-Führer Matthias Landstorfer (von rechts) sowie Gruppenführerin Petra Landstorfer (links). Bild: wmr
Vermischtes
Mitterteich
26.03.2018
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Was man sonst vor allem aus dem Fernsehen kennt, greifen die Mitterteicher Pfadfinder in einer Gruppenstunde auf: ein Kochduell.

Die gemeinsame Gruppenstunde der St. Georgspfadfinder stand unter einem besonderen Motto: "The Taste" - ein Kochduell". Das Siegerteam sollte mit dem Pokal "Der goldene Kochlöffel" belohnt werden. Austragungsort war die Küche der Mittelschule.

Bevor der Wettbewerb begann, wurden vier Kochteams ausgelost. In jedem Team waren verschiedene Altersstufen vertreten, also Wölflinge, Jungpfadfinder, Pfadfinder und Rover. Bei möglichen Problemen stand in jedem Team zur Unterstützung ein Vertreter des Elternbeirats bereit. So konnte im Notfall auf fachlichen Rat zurückgegriffen werden. Aufgabe war es, eine Hauptspeise und eine Nachspeise zuzubereiten.

Zum Kochen lagen folgende Zutaten bereit: Nudeln oder Reis, Zwiebeln, Paprika, Schweineschnitzel, Käse, Birne oder Pfirsich, Sahne, Eier und eine Tafel Schokolade. Bedingung war, dass alle Zutaten verwendet werden. Dann ging es ans Arbeiten und Kochen. Natürlich wurde in allen Gruppen zunächst heiß darüber diskutiert, wie diese vorgegebenen Zutaten zu verarbeiten sind.

Gespannt wartete die Jury auf die Ergebnisse. Für Pfarrer und Pfadfinderkurat Anton Witt, Karl Güntner und die beiden Pfadfindervorstände Julia Artmann und Steffi Helgert war die Bewertung keine leichte Aufgabe. Schließlich mussten nicht nur der Geschmack der Speisen, sondern auch das Aussehen, also der Gesamteindruck, bewertet werden. Die Ergebnisse seien aber mehr als zufriedenstellend gewesen, wie es hieß.

Die Entscheidung fiel denkbar knapp aus. Deshalb einigten sich die Bewerter darauf, den vierten Platz zu streichen und lieber drei dritte Plätze einzurichten. Das Team Blau gewann schließlich den Pokal "Goldener Kochlöffel". Trotzdem ging keiner der Teilnehmer leer aus: Jeder erhielt zur Erinnerung ein Geschirrtuch. Der weitere Nachmittag wurde mit Spielen verbracht, am späten Abend gab es noch eine Brotzeit. Zu Ende ging die gelungene Gruppenstunde mit einem Gottesdienst.
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