Inklusionslauf am 12. Mai
Laufend helfen zum zehnten Mal

TuS-Präsident Anton Bauernfeind (links), Schützenmeister Wolfgang Friedl (Dritter von links), Lebenshilfe-Vorsitzender Roland Grillmeier (Vierter von links), Lebenshilfe-Geschäftsführer Berthold Kellner (Vierter von rechts) und ihre Helfer hoffen auf viele Teilnehmer beim 10. Inklusionslauf am 12. Mai. Bild: jr
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Mitterteich
27.03.2018
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Jubiläum in Mitterteich: Zum zehnten Mal steigt am Samstag, 12. Mai, der Inklusionslauf der Kreisvereinigung Lebenshilfe. Ein buntes Programm soll nicht nur Sportfreunde anlocken.

Die Lebenshilfe als federführender Ausrichter kooperiert bei Organisation und Durchführung wieder mit dem TuS Mitterteich und der Königlich privilegierten Schützengesellschaft Mitterteich. Der Startschuss fällt um 13 Uhr. Die Verantwortlichen hoffen anlässlich des Jubiläums auf den Besuch eines Weltmeisters oder Olympiasiegers, Gespräche dazu laufen noch.

Bürgermeister und Lebenshilfe-Vorsitzender Roland Grillmeier wünschte sich bei der Programmvorstellung, dass zum 10. Inklusionslauf alle Läuferinnen und Läufer mitmachen, die schon einmal dabei waren. Dem TuS und der Schützengesellschaft dankte er dafür, dass sie wie schon in den vergangenen Jahren erneut mit im Boot sitzen. Lebenshilfe-Geschäftsführer Berthold Kellner blickte auf die Anfänge des Inklusionslaufs zurück, der damals noch Benefizlauf hieß. "Das Wort Inklusion gab es damals noch nicht", sagte Kellner und betonte, dass alle Teilnehmer, egal in welcher Form sie sich beteiligen, gleichberechtigt seien. Zwischen 700 und 1000 Teilnehmer kamen bislang jeweils zusammen. Mit seinen Mitstreitern hofft Kellner auf möglichst gutes Wetter, entsprechend größer wäre die Bereitschaft zur Teilnahme. Laut Kellner werden rund 50 Helfer von der Lebenshilfe ehrenamtlich mitarbeiten.

Sommerbiathlon

TuS-Präsident Anton Bauernfeind ging ebenfalls auf die Anfänge des Projekts ein. "Schon damals war mir klar, dass das eine Erfolgsgeschichte werden wird." Vonseiten des TuS werden heuer etwa 25 Mitglieder unterstützend mit dabei sein. Bauernfeind betonte, dass der Inklusionslauf auch Werbung für den TuS Mitterteich sei. Ähnlich sieht das Schützenmeister Wolfgang Friedl von der Schützengesellschaft. An dem Tag könne man mit vielen jungen Leuten ins Gespräch kommen. An einem Sommerbiathlonstand der Schützen werden die Teilnehmer des Laufes ihre Zielgenauigkeit unter Beweis stellen können. Angeböllert wird der Lauf wieder von den Böllerschützen.

In Aktion treten können die Teilnehmer ab 13 Uhr - und zwar ganz nach Belieben laufend, gehend, im Rollstuhl oder auf Skates. Bis 17 Uhr ist Zeit, eine oder mehrere Runden zu absolvieren. Stadt und Ziel ist das Förderzentrum. Pro Runde kommt ein Euro in den Spendentopf, der Erlös kommt wie immer der Lebenshilfe zugute. Läuferinnen und Läufer müssen mindestens eine Runde mit einer Länge von 1,2 Kilometern durch das Stadtgebiet zurücklegen, eine Skater-Runde ist 3,3 Kilometer lang. Die Anmeldung erfolgt am Veranstaltungstag direkt vor Ort. Gegen 17.15 Uhr beginnt die Siegerehrung. Wer 16 Runden oder mehr zurücklegt, erhält ein T-Shirt.

Musik und Gegrilltes

Umfangreich ist das Rahmenprogramm. Vor dem Lauf gibt es ein gemeinsames Aufwärmen mit einer Zumba-Gruppe. Es folgen im Laufe des Nachmittags verschiedene Tanzeinlagen und jede Menge musikalische Auftritte. Mit dabei ist die Rhythmusgruppe "Bum Schakalak" des Förderzentrums, auf der Hauptbühne spielen die Band "FunkenStein-Project" der Lebenshilfe Marktredwitz und die Gruppe "Timeless". Bei einer "Laufpartnerbörse" können sich Menschen mit und ohne Behinderung wieder unkompliziert kennenlernen, um gemeinsam auf die Strecke zu gehen. Angeboten werden ferner Kinderschminken und Tattoos sowie Ansteck-Buttons. Kuchen und Kaffee gibt es im Inklusionscafé, erstmals beteiligen sich die "Stiftlandgriller", die mit allerlei Köstlichkeiten aufwarten wollen. Verpflegungsstände befinden sich im Start- und Zielbereich sowie heuer erstmals auch auf dem Rundkurs im Stadtgebiet. Moderiert wird der Nachmittag von Margit Ringer (Bayerischer Rundfunk) und Jürgen Meyer (Radio Ramasuri). Ansprechen wolle man neben Vereinen und Betrieben auch ganze Familien, so Berthold Kellner.

Der Lebenshilfe-Geschäftsführer dankte der Stadt, der Polizei, dem Roten Kreuz, der Feuerwehr und den vielen weiteren ehrenamtlichen Helfern, die dazu beitragen, dass auch der zehnte Inklusionslauf ein Erfolg werden kann. Abschließend sagte Kellner: "Der Inklusionslauf steht für die gleichberechtigte Teilhabe von Menschen mit Behinderung am gesellschaftlichen Leben."

Der Inklusionslauf steht für die gleichberechtigte Teilhabe von Menschen mit Behinderung am gesellschaftlichen Leben.Lebenshilfe-Geschäftsführer Berthold Kellner
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