18.03.2018 - 16:58 Uhr
Mitterteich

Neugeborenenempfang der Stadt Mitterteich und der Gemeinde Leonberg Freude über Trendwende

Geburtenboom in Mitterteich: 2017 kommen 68 Kinder und damit so viele wie seit zehn Jahren nicht mehr zur Welt. In Leonberg sind es neun Geburten. Das freut nicht nur die Bürgermeister, die zu einem Empfang laden.

Bürgermeister Roland Grillmeier, MGH-Leiterin Gudrun Brill und Leonbergs Bürgermeister Johann Burger (von rechts) gratulierten den Eltern zu ihrem Nachwuchs. Beim Neugeborenenempfang für Kinder aus Mitterteich und Leonberg war das Café des Mehrgenerationenhaus voll besetzt. Bild: jr
von Josef RosnerProfil

Beide Bürgermeister, Roland Grillmeier (Mitterteich) und Johann Burger (Leonberg), machten deutlich, dass ihre Kommunen viel für die junge Familien leisten. Der Neugeborenenempfang im Café des Mehrgenerationenhauses in Mitterteich fand am Samstag für die Kinder statt, die im Zeitraum von August 2017 bis Januar 2018 geboren wurden. "Mit unserer Geburtenzahl sind wir im Landkreis spitze", strahlte Bürgermeister Roland Grillmeier, der damit nach vielen Jahren geburtenschwacher Jahrgänge eine Trendwende erreicht sah. "Für die Stadt Mitterteich stehen junge Familien im Mittelpunkt", nicht zuletzt deswegen werde in Pleußen ein neues Baugebiet mit 20 Bauplätzen ausgewiesen. Auch direkt in Mitterteich stünden noch genügend Bauparzellen zur Verfügung. "Unsere Stadt versucht, dass junge Familien mit ihren Kindern ein bestmögliches Umfeld haben", sagte Grillmeier. Mit im Boot seien die beiden Kindergärten der Stadt sowie die "Rappelkiste". Den Eltern wünschte der Bürgermeister: "Genießen Sie diese Zeit mit ihrem Nachwuchs. Sie ist schneller vorbei, als Sie denken."

Mehrgenerationenhaus-Leiterin Gudrun Brill stellte den jungen Eltern die Einrichtung vor. "Unser Angebot richtet sich ausdrücklich auch an junge Eltern. Wenn Sie Ihr Kind wickeln oder stillen wollen, alles kein Problem", so Brill. Für die Koordinierende Kinderschutzstelle (Koki) informierte Pia Kürschner über die Arbeit. Sie machte deutlich, dass die ersten zweieinhalb Jahre eines Kindes die wichtigste Zeit für das spätere Leben seien. Den Eltern wünschte sie wenig Stress. Wichtig sei es, dass die Kinder Wurzeln fassen. "Wenn es den Eltern gut geht, geht es auch den Kindern gut." Gleichwohl räumte Kürschner ein, dass Eltern nicht perfekt sein könnten. Dazu bot sie die Hilfe und Unterstützung von Koki an. Martina Lang-Scharnagl stellte die drei Eltern-Kind-Gruppen vor. Von der Geburt bis zum Eintritt in den Kindergarten gebe es dieses Angebot - mit altersgerechten Spielen für die Kleinen, aber auch Erfahrungsaustausch der Eltern. Monika Bauer gab Infos zur Krabbelgruppe Leonberg. Aktuell seien dort noch einige Plätze frei. Birgit Mayer berichtete von der Krabbelgruppe, die im Obergeschoss des Mehrgenerationenhaus untergebracht sei. Sechs Frauen betreuen Kleinkinder das ganze Jahr über; Voranmeldung erwünscht. Im Anschluss stellten die beiden Kindergärten der Stadt, Sigrid Eger (Kinderhaus "Die kleinen Hankerler") und Regina Schiffmann (Kindergarten St. Hedwig), ihre Einrichtungen vor. Im Städtischen Kindergarten werden aktuell 137 Kinder, in St. Hedwig 110 Kinder betreut. Feuerwehr-Vorsitzender Christian Grillmeier legte nochmals eindringlich den Eltern die Installation von Rauchmeldern ans Herz. In Schlafzimmern und im Flur seien sie Pflicht. "Der Rauchmelder kann Leben retten." Leonbergs Bürgermeister Johann Burger blieb das Schlusswort. Er bat die Eltern, die Ratschläge ernst zu nehmen. Wichtig sei das Wohl der Kinder. Burger hob hervor, dass die Lokalpolitik die Eltern und Familien eng einbinde. Schließlich gehe es um die Zukunft der Gesellschaft.

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