15.04.2018 - 14:58 Uhr
MitterteichOberpfalz

Neuwahlen bei der Feuerwehr Mitterteich Garant für erfolgreiche Arbeit

Die Mitglieder der Mitterteicher Feuerwehr setzen weiter auf Vorsitzenden Christian Grillmeier und Kommandanten Franz Bauernfeind. In der Generalversammlung erhalten auch ihre Stellvertreter wieder das Vertrauen. Grünes Licht gibt es für eine Satzungsänderung, die dem Verein einige Vorteile bringt.

Mit dieser Mannschaft geht die Feuerwehr Mitterteich in die kommenden sechs Jahre. Mit dabei sind (sitzend von links) Stephan Richter, Johannes Grillmeier, Armin Degelmann und Christoph Härtl. Stehend (von links) Vorsitzender Christian Grillmeier, Günther Sommer, Bürgermeister Roland Grillmeier, Joachim Sommer, Klaus Quast, Kommandant Franz Bauernfeind, Kreisbrandmeister Albert Fröhlich und Kreisbrandinspektor Stefan Gleißner.
von Josef RosnerProfil

Vor drei Jahren löste Christian Grillmeier "Urgestein" Otto Weiß an der Spitze der Feuerwehr Mitterteich ab. Am Freitagabend wurde der 31-Jährige von der großen Mehrheit der 65 anwesenden Mitglieder für sechs weitere Jahre im Amt bestätigt. Sein Stellvertreter ist unverändert Thomas Stöckl. Schriftführer ist Stephan Richter, sein Stellvertreter ist Johannes Grillmeier. Kassierer Klaus Quast bleibt auch nach 24 Jahren weiter im Amt, sein Stellvertreter ist Joachim Sommer. Zu Vertrauensleuten wurden Stefan Grabis, Christoph Härtl und Armin Degelmann bestimmt. Kassenprüfer bleiben Gerhard Wedlich und Otto Weiß, Stellvertreter ist Simon Neumüller.

Den Aktiven blieb es vorbehalten, die Kommandanten zu wählen. Franz Bauernfeind, seit 14 Jahren im Amt, ist auch weiterhin Chef der aktuell 80 Aktiven. Sein Stellvertreter bleibt Günther Sommer. Bürgermeister Roland Grillmeier, der die Wahlen des Vorstandsteams und der Kommandanten leitete, gratulierte und bezeichnete die Führungsspitze der Wehr als "Garant für eine erfolgreiche Arbeit auch in der Zukunft".

263 Mitglieder

Vorsitzender Christian Grillmeier lieferte eingangs einen umfassenden Rückblick. Die Wehr sei bei nahezu allen kirchlichen und weltlichen Festen vor Ort dabei gewesen. Grillmeier dankte den Mitgliedern für ihren Beitrag dazu, dass die Wehr stets ein starkes Erscheinungsbild abgebe. "Wir sind schon eine schlagkräftige und starke Truppe." Hervorragend besucht worden seien das Gartenfest und zuvor der Dankgottesdienst. Ein Dank galt der Jugend, die beim Servieren der Getränke einen tollen Dienst geleistet habe. Der Vereinsausflug führte in die Westernstadt "Pullman City", heuer soll es für mehrere Tage nach Südtirol gehen. Weiter erinnerte Grillmeier an den Preisschafkopf, die Wintersonnwendfeier, den Hausfasching sowie das Osterfest mit Nestsuche. Bei der alljährlichen Betstunde in der Nacht von Gründonnerstag auf Karfreitag waren diesmal um 1 Uhr immerhin 39 Feuerwehrangehörige anwesend. Die Gesamtzahl der Mitglieder bezifferte er der Vorsitzende auf 263.

Breiten Raum nahm die Satzungsänderung ein. Ziel ist es, den Verein ins Vereinsregister eintragen zu lassen und damit den Zusatz "e. V." und die Gemeinnützigkeit zu erhalten. Dadurch bekomme die Wehr steuerliche Vorteile. "Wir arbeiten schon lange daran", sagte Christian Grillmeier, der das mit den Behörden abgestimmte Ergebnis präsentierte. Der Vorsitzende trug den Text in aller Ausführlichkeit vor, dann wurde die Satzung von den Mitgliedern einstimmig genehmigt. "Das ist eine Satzung für die Zukunft der Feuerwehr", so Christian Grillmeier.

Bürgermeister Roland Grillmeier nannte den Besuch der Versammlung mehr als beeindruckend. Als nahezu einmalig bezeichnete er die Jugendarbeit. "So etwas ist nur möglich, wenn es in einer Wehr passt", so Grillmeier. "Unsere Feuerwehr hat einen hohen Stellenwert. Zu verdanken ist dies auch Otto Weiß, der einst 33 Jahre lang das Vorstandsteam leitete sowie jahrzehntelang der Kopf der aktiven Mannschaft war", sagte der Bürgermeister und ergänzte: "Feuerwehrarbeit bleibt ein Markenzeichen unserer Stadt."

Fahrzeugkauf beschlossen

Der Bürgermeister teilte weiter mit, dass der Stadtrat den Kauf eines neuen Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeugs (HLF) beschlossen habe. Derzeit wird die Ausschreibung erarbeitet, dann wird das Fahrzeug bestellt und 2019 in Dienst gestellt. Ein besonderes "Vergelt's Gott" galt Franz Bauernfeind, der nach 14 Jahren Kommandanten-Tätigkeit weitere 6 Jahre anhängt. Mit einem Bierkrug aus dem Verwaltungsrat verabschiedet wurde abschließend Andreas Kraus. (Weiterer Bericht folgt)

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