10.01.2017 - 02:00 Uhr
MitterteichOberpfalz

Titel geht nach Steinmühle

Aktive des SV Steinmühle und ein Hobby-Team von "Gut Holz" sicherten sich die Stadtmeistertitel im Eisstockschießen. Beteiligt hatten sich aber nur elf Mannschaften, vier weniger als im vergangenen Jahr.

Die Kegeldamen von "Gut Holz" Mitterteich (stehend) holten sich erstmals den Stadtmeistertitel bei den Hobby-Eisstockschützen. Vorne hockend die drittplatzierten "Stockenten". Bild: kro
von Konrad RosnerProfil

Fünf Teams bei den Aktiven und sechs Hobby-Mannschaften gingen am Dreikönigstag in der Eishalle an den Start. Die Ausrichter vom EC Rieber Mitterteich entschieden deshalb, auf eine getrennte Wertung zu verzichten.

Teiler entscheidend

Mit 18:2 Punkten setzten sich die Aktiven vom SV Steinmühle an die Spitze. Zum Team gehörten Eberhard Kirchner, Stefan Bauer, Erich Santl, Josef Siller und Robert Kastl. Ebenso viele Punkte konnte der "VduG" ("Verein der unbekannten Größen") vorweisen, doch der etwas schlechtere Teiler bedeutete Platz zwei. Das Team, das diesmal mit zwei aktiven Spielern antrat, war bis zur letzten Partie ungeschlagen, verlor aber dann gegen den ATS Mitterteich.

Auf dem dritten Platz landete mit 16:4 Punkten der Titelverteidiger ESC Pleußen, der zuletzt vier Mal in Folge den Stadtmeistertitel gewonnen hatte. Der bislang zwölffache Titelträger ATS Mitterteich platzierte sich mit 16:4 Punkten vor dem EC Rieber Mitterteich, der 12:8 Punkte auf dem Konto hatte. Mit 8:12 Punkten folgten die Kegeldamen von "Gut Holz" auf dem sechsten Platz - damit waren sie das beste Hobby-Team und gewannen den Titel. Überschwänglich feierten Patrizia Schwägerl, Petra Schüßler, Lisa Weiß, Sandra Weiß und Elfriede Schönberger ihren ersten Stadtmeistertitel im Eisstocksport. Dahinter folgten das CSU-Stadtrats-Team, die "Stockenten", die Teams Selbsthilfegruppe Behinderte/Nichtbehinderte 2 und 1 sowie die Junge Union Mitterteich.

EC Rieber-Vorsitzender Dr. Hans Schaumberger dankte bei der Siegerehrung vor allem Wettbewerbsleiter Peter Sirtl und dessen Team für die Austragung. Dank zollte er auch Schiedsrichter Helmut Vogl. "Respekt!", sagte Dr. Schaumberger angesichts der Tatsache, dass die Selbsthilfegruppe Behinderte/Nichtbehinderte gleich mit zwei Mannschaften am Start war.

2. Bürgermeister Stefan Grillmeier dankte dem EC Rieber für die Ausrichtung des Traditions-Wettbewerbs. Er bedauerte, dass sich nur elf Mannschaften angemeldet hatten, aber umso erfreulicher sei die Beteiligung der Selbsthilfegruppe mit zwei Mannschaften. Grillmeier freute sich, dass mit der Jungen Union auch ein Nachwuchsteam mitgewirkt habe, wenngleich dessen Leistung noch ausbaufähig sei. Mit dem Spruch "Dabei sein ist alles" kommentierte Grillmeier das Abschneiden des CSU-Stadtrats-Teams, dem er selbst sowie Theo Schaumberger, Johannes Schaumberger und Josef Schwägerl angehörte.

Bemühungen fortsetzen

Stadtverbandsvorsitzender Peter Haibach machte deutlich, dass es "nicht so prickelnd" sei, dass lediglich elf Mannschaften teilgenommen haben. Dennoch sollte man das Bemühen nicht aufgeben, weitere Mannschaften für diesen Sport und die Wettbewerbe zu gewinnen. Haibach erinnerte daran, dass es heuer die 31. Stadtmeisterschaft bei den Aktiven und die 26. bei den Hobbyschützen gewesen sei. Für Letztere stiftete Peter Haibach spontan einen Wanderpokal.

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