23.03.2018 - 16:18 Uhr
Mitterteich

Viola Rieß und Sandra Schug stellen Angebot in der Stadtbücherei vor Da ist gar nichts geheim

Viel Lesestoff gibt's in der Stadtbücherei. Karl Haberkorn, Leiter des Literatur-Arbeitskreises, hat jetzt angeregt: Angebot und Neuheiten könnten doch einmal von kompetenter Seite präsentiert werden.

Büchereileiterin Viola Rieß und Mitarbeiterin Sandra Schug (von links) stellten das Angebot vor, gaben Kostproben aus Büchern heimischer Autoren. Anna Schug und Theresia Dill gestalteten die Abend musikalisch. Bild: wmr
von Redaktion OnetzProfil

"Geheimtipp Stadtbücherei" hieß das Motto. Theresia Dill und Anna Schug sorgten für die musikalische Umrahmung. Büchereileiterin Viola Rieß und Mitarbeiterin Sandra Schug führten durch den Abend. Rieß erklärte, der Titel sollte nicht wörtlich genommen werden: Die Stadtbücherei sei nicht geheim. Man freue sich über jeden neuen Leser. Die Bücherei verfüge über 17 000 Medien aller Art: Sachbücher, Kinder- und Jugendbücher sowie ein großes und weitgehend aktuelles Angebot an Belletristik. Außerdem habe die Bücherei 43 Abos für Zeitschriften und es gebe zahlreiche Hörbücher und CDs. Jährlich würden etwa 750 bis 850 Neuanschaffungen getätigt. Insgesamt habe man 1226 aktive Nute und im vergangenen Jahr wurden 33 648 Entleihungen gezählt. Ungeahnt großes Interesse habe der Sommerferien-Leseclub gefunden, der im vergangenen Jahr erstmals durchgeführt wurde. Damit sei auch kein "Sommerloch" entstanden. Sandra Schug stellte dann die Bücherei im Detail vor. Speziell ging sie auf die Online-Bibliothek und deren einfache Handhabung ein. Hier stünden 12 000 Medien abwechselnd aus verschiedenen Büchereien zur Verfügung. Übrigens kostet die Mitgliedschaft in der Stadtbücherei einen Euro pro Monat. Auch die Fernleihe kam zur Sprache. Sie sei jederzeit möglich und kostenlos, auch im Bereich antiquarischer Bücher. Viola Rieß kam dann der Bitte von Haberkorn nach und stellte einige Bücher vor, deren Autoren aus der Region kommen. Als erstes nannte sie Max von der Grüns Roman "Zwei Briefe an Pospischiel". Der Autor lebte einige Zeit in Mitterteich, war später auch zu einer Vorlesung im Stiftland. Weiter nannte sie das Buch "Grenzlandaffären" von Erika Beck-Herla. Darin wird über fünf Flüchtlingsfamilien und deren Schicksale lebhaft, bunt und schonungslos berichtet. Ferner erinnerte sie an das Buch "Der König von Weiden": Raimund A. Mader berichtet über den Nachtclubkönig Walter Klankermeier und dessen ungeklärten Mord.

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