25.06.2013 - 00:00 Uhr
MitterteichOberpfalz

Firma Sporrer will in Mitterteich 15 neue Arbeitsplätze schaffen - Warten auf Baugenehmigung Holz-Gruppe auf Expansionskurs

Kräftig investieren will die Holz-Gruppe Sporrer in Mitterteich. Am Standort in der Hüblteichstraße sollen bis 2014 bis zu 15 neue Arbeitsplätze entstehen. Derzeit wartet das Unternehmen noch auf die Genehmigung für die Schaffung eines Rohwarenlagers.

von Josef RosnerProfil

In diesen Tagen informierte sich der CSU-Ortsverband Mitterteich zusammen mit MdB Albert Rupprecht über das Unternehmen, das 1984 in Neualbenreuth gegründet wurde und seit 2008 auch einen Standort in Mitterteich hat. Dort hat die Firma die ehemalige Lagerhalle des Raiffeisen-Baumarkts gekauft und ausgebaut.

13 Lastwagen

Die Holz-Gruppe Sporrer ist in zwei Sparten gegliedert: Während sich Christoph Sporrer sen. um die Holzaufbereitung kümmert, ist Christoph Sporrer jun. für die Sparte Holzlogistik verantwortlich. Wie der Juniorchef informierte, verfügt die Firma derzeit über sechs Harvester, drei "Forwarder" und 13 Lastwagen. Eingeschlagen werden pro Jahr 150 000 Festmeter Holz.

28 Mitarbeiter

Mit 28 Mitarbeitern erwirtschafte man aktuell einen Jahresumsatz von 4,5 Millionen Euro. Viel Geld habe das Unternehmen in den vergangenen Jahren in die Software investiert. "Wir wollen das Unternehmen weiter für die Zukunft ausrichten und dafür sind Investitionen nötig", so Christoph Sporrer jun. Bis 2014 wolle die Holz-Gruppe den Jahresumsatz auf acht Millionen Euro steigern.
Um die Expansion zu bewerkstelligen, sei aber zunächst der Umbau einer 18 mal 38 Meter großen Halle in ein Rohwarenlager notwendig. Der Bauantrag liege jedoch schon seit Monaten beim Landratsamt. Als vorzüglich bezeichnete der Juniorchef dagegen die Zusammenarbeit mit der Stadt Mitterteich. Sporrer hoffte, dass der Spatenstich nun am 1. August über die Bühne gehen kann.

MdB Albert Rupprecht zeigte sich von der Innovationskraft des Unternehmens begeistert - überrascht war er allerdings, dass das Genehmigungsverfahren so schleppend verlaufe. "Ziel der Politik vor Ort muss es sein, die heimische Wirtschaft zu unterstützen", mahnte Rupprecht und sicherte zu, sich der Sache anzunehmen. Rupprecht machte deutlich, dass das Vorhaben aus saisonalen Gründen zügig verwirklich werden sollte. Auch in Sachen Förderung sei Eile geboten. "Die G8-Förderung läuft heuer aus", so Rupprecht. Ein neues Förderkonzept werde aber folgen.

Auch CSU-Fraktionssprecher Josef Schwägerl konnte die Dauer des Genehmigungsverfahrens nicht nachvollziehen. "Dadurch werden Arbeitsplätze gefährdet."

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