08.04.2018 - 16:58 Uhr
MoosbachOberpfalz

"Schlossberger" glänzen in Moosbach mit unbändiger Spiellaune Ein Hoch auf Ernst Mosch

Unbändige Spielfreude und Begeisterung machen die beiden Ernst-Mosch-Gedächtniskonzerte am Wochenende in Moosbach zu einem echten Erlebnis - sowohl für die Akteure als natürlich auch für die vielen dankbaren Zuhörer.

Die "Schlossberger" aus Eslarn feiern gleich vier Jubiläen mit zwei wunderbaren Konzerten in der Moosbacher Turnhalle. Bilder: fjo (2)
von Josef ForsterProfil

Glänzend aufgelegte Musikanten verzauberten bei ihrem Jubiläumskonzert an bereits zwei Wochen zuvor ausverkauften Abenden die "Schlossberger" so fast 1000 Gäste. Die Zehnerjubiläen und noch mehr der 40-jährige Erfolg des Ensembles führte Chef Albert Grießl auf "ganz treue Gäste und Liebhaber" zurück. Mit seiner Frau Lisa hat er eine leidenschaftliche Mitstreiterin und Sängerin an seiner Seite.

Die dritte, entscheidende Kraft, die wesentlichen Anteil am erfolgreichen Gelingen des Ganzen trägt, ist selbstverständlich die große Kapelle aus Eslarn und Umgebung mit Sohn Thomas am Becken. Das Ensemble weitete das Stimmungshoch bis kurz vor Mitternacht aus. Stets getragen und gepaart mit einem satten, kraftvollem Blech in höchster Präzision.

Die Aktiven schienen nur ein Motto im Auge zu haben: "Wir möchten Spaß machen mit unserer Musik." Beinahe jedes Stück lebte vom Gegenspiel der harmonischen Tubabläser mit den Flügelhornisten und Trompetenspielern. Nicht minder trug das Klarinettenregister zum unverwechselbaren Klang dieser besonderen Musikkategorie bei.

Vom ersten bis zum letzten Takt dirigierte Manfred Wild ausschließlich tanzend und in fideler Laune. Das Ensemble setzte immer neue Glanzlichter mit originalen Klängen feinster Blasmusik in ihrem mit "Herz-Schmerz-Rhythmik" bezeichneten Musikstil. Nicht nur eine fein in Szene gesetzte "Jubiläumspolka" untermauerte den Stellenwert der lokalen Matadoren und deren Beliebtheit.

Die Moderatoren Wild, Norbert Rossmann und Kapellenchef selbst überzeugten zusätzlich. Klassiker wie der Marsch "Junges Leben" oder andere als Gassenhauer aus der Feder des großen Vorbilds erklangen eindrucksvoll arrangiert. Selbst die heitere Seite der Eslarner fehlte nicht, was mit der Knödel-Polka und der in Reimverse gekleideten Begrüßung deutlich heraus kam. Noch eins drauf setzten die "Schlossberger" ganz am Schluss mit mehreren Zugaben, darunter der "Böhmische Traum" als heimliche Nationalhymne der böhmisch-bayerischen Grenzregion. Die Zuhörer in der Moosbacher Schulturnhalle dankten es den Musikern mit lautem und langanhaltendem Beifall.

Noch mehr Bilder und Infos zu den Schlossbergern finden Sie nach dem Klick auf das folgende Bild: 40 Jahre Spaß und harte Arbeit by Onetz on Exposure

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