Imkerverein zieht in Jahreshauptversammlung Bilanz - 33 Mitglieder mit 190 Völkern
Eher schwacher Honig-Ertrag

Lokales
Moosbach
19.04.2013
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Vorsitzender Matthias Schönberger begrüßte in der Jahreshauptversammlung im Gasthof Forster Josef Kick als Neuzugang. Dem Imkerverein gehören damit nun 33 Mitglieder mit 190 Völkern an. Schönberger ging außerdem ausführlich auf das Imkerjahr 2012 ein.

Die Ausbeute war beim Blütenhonig fast doppelt so hoch wie 2011. Jedoch fiel die zweite Honigernte gering aus. Sein Fazit: fast keine Bienenschwärme, ein eher schwacher Honig-Ertrag und zum Teil sehr viele Milben mit zahlreichen Völkerverlusten. Außerdem hatte sich das Winterfutter durch den steigenden Zuckerpreis (von 66 auf 92 Cent, Nachfüllpack von 23 auf 28 Euro) verteuert.

Außerdem informierte Schönberger über den Verbandstag in Edelsfeld und einen Fachvortrag im Bienenhof Aschach im Januar. Dabei ging es um die Umstellung einer Imkerei auf Bio. "Eine Umstellung rentiert sich erst ab 20 Völkern, weil viele Kosten für Untersuchungen anfallen." Frühestens im zweiten Jahr sollten Imker einem Bioverband beitreten.
"Die zwei gemeinsamen Monatsversammlungen mit dem Imkerverein Eslarn im Lehrbienenstand waren ein guter Erfahrungsaustausch", sagte der Vorsitzende. Schönberger dankte Wolfgang Piehler und seiner Frau Maria für die Organisation des Kinderferienprogramms.

Kassier Gerhard Bodensteiner erstattete einen positiven Kassenbericht. Reinhard Stefinger und Max Voit bestätigten einwandfreie Buchführung.

Bürgermeister Hermann Ach gratulierte zum erfolgreichem Vereinsjahr. "Der Imkerverein ist zwar ein kleiner, aber ganz wichtiger Verein. Honig ist ein qualitativ hochwertiges Lebensmittel und dies wird leider viel zu wenig erkannt", sagte Ach. Es sollte noch mehr Öffentlichkeitsarbeit im Hinblick auf die Erzeugung gemacht werden, um den Leuten und besonders den Kindern den ökologischen Bezug nahe zu bringen.

Er bedauerte, dass der Bezug zur Natur immer mehr verloren geht. Ach dankte Wolfgang Piehler für die Schulimkerei. Schön wäre ein Schaukasten, meinte Ach. Für zehn Jahre Zugehörigkeit wurde abschließend Johann Kreuzer ausgezeichnet.
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