Markträte genehmigen Antrag der Jungen Union für die Ansiedlung eines Lebensmittelmarkts
Nachfolger für Schlecker-Filiale

Lokales
Moosbach
04.05.2013
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Einstimmig genehmigten die Gemeinderäte einen Antrag der JU für die Ansiedlung eines Lebensmittelmarkts. Bürgermeister Hermann Ach erhielt den Auftrag, die weiteren Verhandlungen mit der Kette und dem Eigentümer der ehemaligen Schlecker-Filiale in die Wege zu leiten.

Für Hans Maier hätte es den Antrag gar nicht gebraucht. Es müsste eine Selbstverständlichkeit sein, in solchen Fällen schnell tätig zu werden. Konrad Lingl hielt die Idee der JU für sinnvoll.

Bauanträge genehmigt

Grünes Licht gab es auch für die Bauanträge von Gerhard Lingl aus Moosbach auf Errichtung eines Wohnhauses mit Garage auf seinem Grundstück beim Zellerhof sowie Michael und Christine Ring aus Etzgersrieth (Umbau des Dachgeschosses, Einbau von Dachgauben, Anbau eines Balkons und eines Gerätehauses an die Garage). Den Auftrag für die Lieferung der Treppen für das erste Stockwerk und das Dachgeschoss im Schloss Burgtreswitz erhielt die Firma Liebl aus Moosbach. Kosten: 14 373 Euro. Die Ausschreibung für die Estricharbeiten im Sanitärbereich des Schlosses wurde aufgehoben. Förderverein und Bauhof erbringen die Arbeiten in Eigenleistung. Der seit 1. April beim Markt tätige Verwaltungsangestellte Bernhard Meiller wurde zum stellvertretenden Kassenverwalter bestellt.
Etzgersrieth ist an die Kläranlage in Böhmischbruck angeschlossen. Die Stadt Vohenstrauß ist an den Unterhaltskosten mit 29,37 Prozent beteiligt. Für 2012 ergibt sich ein Betrag von 15 575 Euro (2011: 15 418 Euro). Die Abrechnung wurde genehmigt. Nichts einzuwenden hatte das Gremium gegen die Einziehung eines öffentlichen Feld- und Waldwegs im Bereich "Michlbach". Der Beschluss, dass das Grundstück an die Staatsforstverwaltung verkauft wird, wurde bereits vor längerer Zeit getroffen. Das Grundstück kann weiterhin als Weg genutzt werden.

Franz Eger aus Ragenwies und 21 weitere Bürger aus Tröbes sowie Ragenwies stellten den Antrag, ein kleines Stück der Straße zwischen Ragenwies und Tröbes zu reparieren, weil die rechte Seite kaum noch befahrbar ist. Michael Guttenberger schlug eine Vollsperrung der Straße von Saubersrieth Ragenwies vor.

Mit den Einsparungen beim Unterhalt könne die Kommune die beantragte Sanierung finanzieren. Johann Schnupfhagn wies darauf hin, dass auch eine Vollsperrung Unterhaltungskosten verursache. Die Verwaltung soll nun die wirtschaftlichste Lösung (Firmenvergabe oder Eigenregie durch den Bauhof) klären.
Genehmigt wurde der Einbau einer PH-Wert-Messeinrichtung in die Wasseraufbereitung Etzgersrieth für 4058 Euro bei einer Firma aus Darmstadt. Die Kosten stehen im Zusammenhang mit der Lieferung von Trinkwasser von Etzgersrieth nach Moosbach und gehen zulasten der Wasserversorgungsanlage Moosbach. Die zum Teil mehr als 30 Jahre alten fünf Großwasserzähler in den Übergabeschächten werden erneuert. Die Neubeschaffung bei einer Ansbacher Firma Hydrometer kostet 7 975 Euro.

Zu viele Bäume entfernt

Fritz Steinhilber bezeichnete den Gartenmarkt im Kurpark als eine "Supersache" und spendete dafür der Verwaltungsangestellten Claudia Rieß ein großes Kompliment. Steinhilber sprach auch die Anbindung von Moosbach an den Bocklweg an. Größtes Problem war für Ach die zu schmale Autobahnbrücke bei Lohma. Konrad Lingl erinnerte an die Pflanzung eines neuen Baums am Friedhof. "Die Leute schimpfen, weil zu viel Bäume entfernt wurden."
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