06.09.2014 - 00:00 Uhr
MoosbachOberpfalz

Moosbacher Schützen bieten bei einwöchigem Zeltlager viel Abwechslung Im versunkenen Dorf

Sechs Tage verbrachten 35 Kinder, Jugendliche und Erwachsene im Zeltlager am Perlsee bei Waldmünchen. Dieses Unternehmen hat bereits Tradition, denn bereits seit 1987 verbringen die Moosbacher Schützen jedes Jahr eine Woche im Bayerischen Wald.

Eine Woche verbrachten 35 Kinder, Jugendliche und Erwachsene im Zeltlager am Perlsee bei Waldmünchen mit der Schützengesellschaft Moosbach. Unvergessen wird für alle Teilnehmer auch die Wanderung zum versunkenen Dorf Grafenried bleiben. Bild: gi
von Peter GarreissProfil

Die Ehrenschützenmeister Georg Schönberger und Adolf Graf hatten damals die Idee dazu. Das Programm war auch diesmal wieder abwechslungsreich. Einen Nachmittag lang bewegten sich die Teilnehmer im Naturhochseilgarten bei Schwierigkeitsgraden von 3 bis 12 Metern Höhe durch den Wald. Boot fahren oder ein Besuch des Erlebnisbades in Bad Kötzting begeisterten besonders die Kleinen. Sandro Stefinger hatte viele Spiele organisiert. Einmal besuchten auch die Familien die Kinder und brachten Kuchen mit. Jeden Abend wurden am großen Lagerfeuer Würste und Äpfel gegrillt.

Unvergessen für alle Teilnehmer war eine Wanderung vom Perlsee nach Grafenried. Dort trafen sie sich an der Grenze zur Tschechischen Republik mit dem Fremdenführer Franz Reimer vom Tourismusbüro Waldmünchen. Dieser führte zwei Stunden durch das Gelände und zum untergegangenen Dorf, das heute Lucina heißt. Seit 2011 graben es Deutsche und Tschechen wieder aus. Die Zusammenarbeit laufe reibungslos, erklärte Waldmünchens Bürgermeister Markus Ackermann.

Die Verantwortlichen wollen aus dem Dorf einen touristischen Anziehungspunkt sowie eine Begegnungsstätte für Deutsche und Tschechen machen. Dadurch, so Wanderführer Reimer, soll die negative Erinnerung, die mit dem Dorf verbunden ist, in eine positive Zukunft umgewandelt werden.

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