Radl-Pilzsuche in der Moosbacher Schwammerlwoche
"Eselsohren" im Korb

Mit dem Radl den Schwammerln auf der Spur waren die Teilnehmer unter der Leitung von Stefan Hartwig (Zweiter von rechts), Pilzsachverständiger der Deutschen Gesellschaft für Mykologie. Bild: gi
Lokales
Moosbach
05.09.2014
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Bei der Radl-Pilzsuche in der Moosbacher Schwammerlwoche gab es nur begeisterte Teilnehmer: "Es war super, ich fand es sensationell, wie informativ und geduldig Stefan Hartwig uns die Pilze erklärte, das ist einen Applaus wert." Obwohl sie schon passionierte Schwammerlsucher waren, werden sie künftig ihren Speiseplan mit noch mehr Pilzen bereichern.

Die erstmalige Veranstaltung des Verkehrsamts stand unter dem Motto "Mit dem Radl den Schwammerln auf der Spur". Mit Hartwig, Pilzsachverständiger der Deutschen Gesellschaft für Mykologie, schwangen sich die Moosbacher und eine Eslarnerin auf die Drahtesel. Dabei ging es Richtung Abtei. Da sie auf dem Weg schon Pilze fanden, dauerte es schon lange, um ans Ziel-Waldstück zu kommen.

Nach Angaben von Hartwig fanden die Männer und Frauen 61 Arten, davon 35 essbare. Selbst der Anistrichterling mit besonderer Farbe landete in den Körben. Eine Sammlerin freute sich über "Eselsohren". Teilnehmer wie Hans Klug waren überrascht, welche Sorten es gibt, die sie bisher nicht beachtet haben und jetzt als gute Speisepilze kennengelernt haben. Aber auch über die giftigen Exemplare informierte der Experte. Der Vohenstraußer zeigte außerdem, unter welchen Voraussetzungen Steinpilze und Rotkappen zu finden sind. Darüber hinaus gab es noch Tipps für die Zubereitung.
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