Dorfgemeinschaft Etzgersrieth öffnet das dritte Adventsfenster
Anderen öfter die Hand reichen

Viele Gäste waren nach Etzgersrieth gekommen, um das Öffnen des dritte Adventsfensters zu verfolgen. Bild: gi
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Moosbach
14.12.2016
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Etzgersrieth. Das dritte und letzte Adventsfenster stand unter dem Motto "Mit Herz und Hand". Die Dorfgemeinschaft öffnete es in Etzgersrieth am Pfarrhof. Vom Fenster leuchtete ein großes rotes Herz in zwei Händen.

Pfarrer Josef Most begrüßte die rund 100 kleinen und großen Besucher. Er gratulierte der Kirchenverwaltung Etzgersrieth, die den Eingang zum Pfarrgarten neu gestaltet und mit Pflaster versehen hat. Auf diesen Platz war auch die Veranstaltung statt. Der Geistliche rief dazu auf, sich zum Motto Gedanken zu machen. Vom Herzen gehe alles aus und es öffne Hände.

Eine opfert sich auf

Christine Ring trug die Geschichte von der Kirchenmaus und der Bienenwachskerze vor. Das Mäuschen merkte, dass die Kerze beim Brennen immer kleiner wurde. Die Bienenwachskerze sagte:"Ja, ich verschenke mich an dich, damit du glücklich bist." Später, als die kleine Kirchenmaus Jesus am Kreuz anschaute, kam ihr dieser Satz der Bienenwachskerze in den Sinn. Das Thema sollte uns erinnern, unser Herz zu öffnen und anderen die Hand reichen.

Den Bibeltext "Der barmherzige Samariter" trug Jutta Steinhilber vor. Michael und Jutta Steinhilber hatten die Fürbitten zusammen gestellt. So hieß es unter anderem "Guter Gott, lass uns die Barmherzigkeit des Samariters auch in unserem Dorf und in unseren Familien entdecken und fördern, und besonders jetzt im Hinblick auf die Advents- und Weihnachtszeit wieder neu lernen und leben." Dazwischen spielten auf der Gitarre Jonas Weiß und Katja Ach, Selina Ach Querflöte und Lena Weiß Keyboard.

Die Kinder hatten gebastelt und teilten an die Besucher rote Herzen aus. Gemeinsam wurde das Vaterunser gebetet. "Wir sollen die Spuren Gottes im eigenen Leben neu entdecken und uns seiner Nähe zu erinnern", erklärte Pfarrer Most. Er sagte "Vergelt's Gott" Christine Ring und Michael Steinhilber, die dies mit anderen Frauen und Männern in die Hand genommen haben. Ring lud im Namen der Dorfgemeinschaft zu Punsch, Glühwein und Gebäck in der neuen Garage ein.
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