04.04.2018 - 20:00 Uhr
MoosbachOberpfalz

Ehrungen beim CSU-Ortsverband Moosbach CSU plant Umfrage in allen Haushalten

Die CSU traf sich zur Jahreshauptversammlung im Gasthaus Bodensteiner. Schatzmeister Martin Götz gab einen Überblick über die Finanzen. Kassenprüfer Hans Steger empfahl, das Sommerfest im Hinblick auf die angespannte Finanzsituation nicht ausfallen zu lassen. Für die Europawahlen 2019 wählte die Versammlung die Delegierten. Bei 53 Mitgliedern stehen der CSU Moosbach vier Delegierte und vier Ersatzdelegierte zu. Gewählt wurden Erika Sauer, Christoph Baier, Hermann Ach und Sandro Stefinger.

CSU-Vorsitzende Erika Sauer und der CSU-Fraktionschef im Kreistag, Stephan Oetzinger (von links), ehren treue Mitglieder. Auch Bürgermeister Hermann Ach (rechts) gratuliert. Bild: gi
von Peter GarreissProfil

Vorsitzende Erika Sauer blickte auf ein arbeitsreiches Jahr zurück. Im Mittelpunkt stand das Heimatfest. Beim Projekt "Windkraft Bromberg" sehe man durch die Arbeit der Gutachter langsam Fortschritte. Die Entscheidung des Gemeinderates rücke näher. Die Mitglieder freuten sich über die Wahl von Sauer in den Bezirksvorstand. Sie hatte auch den Kontakt für den Besuch des Finanzsekretärs Albert Füracker zur Kapellenweihe in Gebhardsreuth hergestellt. Als "No-Name-Gemeinderätin", wie sie in einem Leserbrief bezeichnet wurde, habe sie das bewerkstelligt. Bei der Bundestagswahl 2017 habe sie das Ergebnis der CSU erschreckt, aber noch mehr das der AfD, die noch vor der SPD gelegen hatte. "Wir müssen uns schon Gedanken machen, wenn die SPD hinter die AfD zurückfällt, denn da ist etwas nicht mehr in Ordnung."

Nicht einverstanden war die Vorsitzende mit der Aussage des ehemaligen bayerischen Ministerpräsidenten und Bundesinnenminister Horst Seehofer, "Bayern ist ein Paradies". "So werden Leute, denen es nicht so gut geht, von der CSU weggehen." Die Sprecherin kündigte eine Umfrage in allen Haushalten der Gemeinde an. "Dabei können alle Bürger ihre Sorgen der CSU kundtun." Interessant sei laut Sauer auch ein Vortrag des Landtagsabgeordneten Alexander Flierl zur Wolfsproblematik gewesen. Sie hoffe nun, dass im neuen bayerischen Kabinett endlich einmal gescheit darüber gesprochen werde. Die SPD habe laut Fraktionschef Markus Rinderspacher das Ziel, die Mehrheit der CSU zu brechen. "Wenn das ein Ziel sein soll?", fragte Erika Sauer. "Unser Ziel ist es, für das Land etwas zu tun, etwa neue Wohnungen zu schaffen."

Christine Kick ist neues Mitglied im Ortsverband. Der CSU-Fraktionsvorsitzende im Kreistag, Stephan Oetzinger, und Sauer ehrten treue Mitglieder: Stefan Brandmiller und Thomas Zielbauer für 10, Christine Sturm für 15, Herbert Sturm für 25, Rudi Schieder für 40, Johann Neuber für 50 und Altbürgermeister Hans Roßmann für 55 Jahre Zugehörigkeit.

Oetzinger würdigte die Arbeit der beiden Kreisräte Josef Hierold und Roßmann. "Sie sind Politiker, die vom richtigen Leben eine Ahnung haben. Das schätzen die jüngeren Kreistagkollegen sehr." Der Manteler lobte auch die Arbeit der Ortsvorsitzenden, die offen Probleme anspreche und auch mal sage, wenn es so nicht weitergehe.

Er sprach auch die Ortsdurchfahrt Burgtreswitz an: "Wir alle wollen, dass für die Anlieger ein erträgliches Maß erreicht werden kann. Bei der Landtagswahl im Oktober 2018 gehe es darum, an die Erfolgsgeschichte der CSU anzuknüpfen und die bisherige Arbeit fortzusetzen.

Bürgermeister Hermann Ach versuchte, die Sorgen und Ängste der Bürger wegen der Windkraft zu zerstreuen. Wir müssen eine tragfähige und für alle akzeptable Regelung treffen. Frauen-Unions-Vorsitzende Elisabeth Schieder berichtete, dass die FU im vergangenen Jahr fast 3000 Euro für die Krebshilfe, die Kinderferienhilfe, die Sebastiankapelle Burgtreswitz und ein Verkehrsmessungsgerät gespendet habe.

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