23.03.2018 - 20:00 Uhr
Moosbach

Grundschule wird saniert Förderung für Fassade

Bei der Moosbacher Grundschule müssen Fenster und Fassaden erneuert werden. Die Maßnahme kostet schätzungsweise rund 460 000 Euro. Für die Finanzierung sucht der Marktrat nun nach Zuschüssen.

Für die Sanierung der Grundschule Moosbach will die Gemeinde Fördermittel aus dem attraktiven Investitionsprogramm KIP-S beantragen. Bild: gi
von Peter GarreissProfil

Das Gremium ist sehr an einer Bewerbung für Zuschüsse aus dem Kommunalinvestitions-Programm zur Verbesserung der Schul-Infrastruktur finanzschwacher Kommunen in Bayern (KIP-S) interessiert. Die Gemeinderäte hatten dabei als erste Priorität die Sanierung der Schule im Auge.

Zweite Priorität habe die Sanierung des Flachbaus (Aula, Lehrerzimmer). Dabei könnten eine Flachdachsanierung, vor allem die Wärmedämmung, sowie die Erneuerung der Fenster und Türen vorgenommen werden. Dieser Teil wird nochmals 320 000 Euro kosten. Das Ingenieurbüro Sowatec aus Weiden erhielt den Auftrag, die Antragsunterlagen zu erstellen. Der Ingenieurvertrag für die Bauausführung erfolgt erst, wenn feststeht, welche Prioritäten gefördert werden.

Keine Probleme bereitete auch die Fortschreibung des Haushaltskonsolidierung-Konzepts. Um weitere Zuwendungen für den Schuldenabbau zu bekommen, muss das Konzept bis 31. März eingereicht sein. Kämmerer Thomas Bodensteiner und der zuständige Gemeinderats-Ausschuss haben folgende Maßnahmen zur Verbesserung der Finanzen im Jahr 2018 ausgearbeitet: Erhöhung der Friedhofsgebühren (letzte Erhöhung 2011), Erhöhung der Gebühren für die Mittagsbetreuung, Überwachung des Energieverbrauches der kommunalen Einrichtungen und Überarbeitung der Kostensatzung.

Außerdem ist vorgesehen, das Grundstück des alten Feuerwehrhauses in Burgtreswitz nach Erstellung des neuen Gerätehauses zu verkaufen. Der Marktrat nahm das Konzept einstimmig an. Nach erneuter Anhörung und Auslegung beschlossen die Räte die erforderliche Satzung zum Inkrafttreten des Bebauungsplans "Steinling III - 1. Änderung" einstimmig. Die Träger öffentlicher Belange brachten im Auslegungsverfahren nur mehr redaktionelle Dinge vor. Das Bayernwerk wünscht, dass die bestehende Stromleitung noch im Plan aufgenommen wird. Da die Änderung des Bebauungsplans keine flächenmäßige Vergrößerung zur Folge hat, ist die Ausweisung von Ausgleichsflächen nicht erforderlich.

Nichts einzuwenden hatten die Gemeinderäte gegen den Bauantrag der Eheleute Roland und Tanja Gürtler, Veilchenring, auf Errichtung einer Doppelgarage mit Geräteraum. Teurer wird die Waldbewirtschaftung für die Gemeinde. Sie wird seit 2003 von der Waldbesitzervereinigung Vohenstrauß durchgeführt.

Wegen höherer Lohn- und Kraftstoffkosten und dem Anwachsen der Betreuungsflächen um 5 Hektar wünscht die WBV eine Erhöhung von 7185,12 auf 7975,46 Euro. Die Erhöhung um fast 800 Euro war für einige Räte schon sehr hoch. Bürgermeister Hermann Ach erklärte, dass die Kommune verpflichtet sei, Fachpersonal für den Wald anzustellen. "Entweder WBV, Staatsforstleute oder einen eigenen Förster." Die Erledigung durch die WBV erschien als günstigste Lösung, daher befürwortete das Gremium die der Preiserhöhung.

Neue Anschlüsse ans Breitbandnetz

Auch für das zweite Förderverfahren der Breitbandversorgung war das Erschließungsgebiet neu festzulegen. Nach diesem Plan werden als nächste Einöden an das Breitbandnetz angeschlossen: Fahrnbacher Mühle; künftiges Stallgebäude von Martin Stahl, Burgtreswitz; Anwesen Obere Pfreimdstraße 10, Burgtreswitz; Vohenstraußer Straße 20, Burgtreswitz; Kläranlage Burgtreswitz; Anwesen Untere Pfreimdstraße 9, Burgtreswitz (Josef Landgraf); Zur Hungerleite 1, Burgtreswitz; Leinschlag Nr. 1, 3 und 4; Kemnitzerschleife 1; Neubau 1; Burgschleif; Mühlschleif 8 und 8 ½; Zellerhof 1; Emmerthof 1; Industriestraße 5, 6, 7 und 7 a; Raiffeisenstraße 19 und 21; Gröbenstädter Straße 17; Schulstraße 1, 14 und 16 (SpVgg Moosbach, Sportheim, Hallenbad und Heizhaus); Sportheim TC Moosbach; Wasseraufbereitung Moosbach; Heidehof 1 (Manfred Hierold); Heilinghof 1 und 2; Ödbraunetsrieth 1,3,5,6,8,9,10; Hammermühle; Gebhardsreuther Schleife; Pfaffenrieth 2,3,4; Wirthsschleif; Lohhof 24 und 27; und Wasseraufbereitung beim Hochbehälter in Rückersrieth. Die Versorgung derzeit noch ungenügend versorgter Anwesen (wie Telekom-Anschlüsse in Moosbach) will die Telekom in den nächsten drei Jahren verbessern. (gi)

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