Jahreshauptversammlung der Feuerwehr Saubersrieth-Niederland
Ausgezeichneter Maschinist

Ludwig Voit erhält eine Urkunde für fast 40 Jahre als Maschinist bei der Feuerwehr Saubersrieth/Niederland. Nachfolger sind Florian Völkl und Fabian Prem (Dritter und Vierter von rechts). Bild: gi
Vermischtes
Moosbach
23.02.2018
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Die Feuerwehr Saubersrieth hat heuer einige Projekte in Planung. In der Jahreshauptversammlung steht allerdings ein verdienter Mann im Mittelpunkt.

Saubersrieth/Niederland. In der voll besetzten Fahrzeughalle des Gerätehauses nahmen Vorsitzender Johann Eger und zweiter Kommandant Josef Neuber unter Beifall zunächst Marina Rainer auf. Mit einer Urkunde dankten die Verantwortlichen Ludwig Voit für die jahrzehntelange Tätigkeit als Maschinist. Von 1979 bis 2013 war Voit erster und von 2013 bis 2017 zweiter Maschinist. 40 Jahre stellte er seine Fähigkeiten in den Dienst der Wehr. Nachfolger sind Florian Völkl (erster Maschinist) und Fabian Prem (zweiter Maschinist). Kreisbrandinspektor Hans Rewitzer dankte Voit für die jahrzehntelange Pflege der Löschgeräte.

Schriftführer Johannes Bäumler berichtete über acht Vorstandssitzungen. Die Wehr habe Projekte in Planung wie die Neuerstellung des Florian-Bildnisses am Eingang des Gerätehauses und die Erneuerung der Sitzgruppe in der Grünanlage.

Neuber gab den Stand der Aktiven mit 26 Männern, 5 Frauen und 6 Jugendlichen (davon 3 Mädchen) an. Die Wehr wurde zu 3 Hilfeleistungen gerufen. Dabei ging es um die Rettung einer Person, einem über der Straße liegenden Baum und die Sicherheitsbegleitung beim Heimatfestzug. Zu Brandwachen wurde die Wehr nach Ödpielmannsberg und zum Heimatfest Moosbach gerufen.

Übungen zur Gerätkunde mit Aggregat und Pumpe sowie fünf Schlauchpflegemaßnahmen wurden abgehalten. Schläuche und Leinen wurden überprüft, Funkübungen abgehalten, Saugleitungen aufgebaut und zur integrierten Leitstelle wurde nach Weiden mit zwei Feuerwehrautos gefahren.

In Arbeitseinsätzen wurden das Feuerwehrauto und das Gerätehaus mit Vorplatz gereinigt. Angeschafft wurden eine Flex, neue Helme und Abstellroste für Stiefel. Nun habe die Wehr für 27 Schutzanzüge Platz im Gerätehaus. Heuer sei die Teilnahme an der Leistungsprüfung geplant.

Positiver Kassenstand

Kassenwartin Elisabeth Völkl berichtete über einen zufriedenstellenden Kassenstand. Dorffest 2016 und das Heimatfest 2017 wirkten sich sehr positiv aus. Für das Jubiläumsfest 2012 mussten jedoch an das Finanzamt und die Gemeinde Steuernachforderungen von 900 Euro geleistet werden. Kreisbrandmeister Thomas Kleber erinnerte an die Leistungsabzeichen. Auch die Damen sollten mitmachen. "Ich unterstütze euch weiterhin und macht euch Gedanken wegen eines eventuell erforderlichen Gerätehausanbaus."

Bürgermeister Hermann Ach freute sich, dass die zehn Feuerwehren der Gemeinde alle ihre Vorhaben koordinieren. Die Gemeinde könnte es sich nicht leisten, alle zehn Wehren auszustatten. Aber die Wehren leisten dazu große finanzielle Beiträge und viele Eigenleistungen. Ach sagte dem Maschinist ein großes Dankeschön. Fast 40 Jahre lang unterhielt dieser die Feuerwehrautos.

Sehr kritisch setzte sich Hans Prem mit der Wehr auseinander. Politische und private Dispute dürfe es in der Truppe nicht geben. Er dankte Georg Irlbacher aus Niederland für die kostenlose Abgabe von Wärme an das Feuerwehrhaus.

Mängel am Feuerwehrauto

Er monierte das Fehlen der Fahnenspitze bei der Teilnahme an einem Fest in Burkhardsrieth. Prem wies auch auf zahlreiche funktionelle Mängel am Feuerwehrauto hin. Er schlug die Ausstattung der Frauen mit Uniformen vor. Schließlich sprach er sich für Veranstaltungen aus, die dem Kassenbestand gut tun.

Ex-Vorsitzender Günter Pösl hielt nichts von der Information der Feuerwehrleute per Whatsapp. Das führe nur dazu, dass man immer weniger miteinander rede. Christine Bergmann sprach das fehlende Vereinslokal an. Eger will darüber mit den Mitgliedern sprechen.
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