Kinder bescheren Senioren wunderbaren Nachmittag
Geben schöner als Nehmen

Mit einem Nikolausgedicht und einem Lied präsentierte sich die zweite Klasse. Die Senioren freuten sich über die Vorträge der Kinder. Bild: gi
Vermischtes
Moosbach
16.12.2016
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Herzerfrischend stimmt der Schulchor mit einem Weihnachtslied, das Musikschulleiter Wolfgang Ziegler am E-Piano begleitet, in den adventlichen Seniorennachmittag ein. Die Trautwein-Grundschule hat eingeladen, und über 80 Omas und Opas kommen.

"Uns an der Schule ist es sehr wichtig, den Kontakt zu den Senioren zu pflegen", führte Schulleiter Josef Rauch bei der Begrüßung aus. Wenn die Kinder von der Oma oder Opa erzählen, ist es etwas Besonderes. Dies ist auch der Sinn des Nachmittags.

"Die Kleinen wollen Freude machen und auch etwas Dankeschön sagen für die viele Zeit und Zuwendungen", sagte der Schulleiter. Es sei wichtig, dass dieser Nachmittag erhalten bleibt. Er stellte noch besondere Gäste vor. Pfarrer Josef Most, Pfarrer i.R. Hermann Schötz und den Seniorenbeauftragten der Gemeinde, Harald Köcher.

Weg nach Bethlehem

Worte zur Weihnachtszeit sprach Pfarrer Hermann Schötz. Der Advent ermahnt uns, zu Gott hinzukommen und aufzubrechen auf den Weg nach Bethlehem. Er führt uns in unser Herz in unsre Güte, dann ist Gott mit uns. Wer glaubt geht den Herrn entgegen. Er wünschte allen, dass sie die Freude des Gottmenschen erfahren dürfen.

"Fröhliche Weihnacht" stimmte der Schulchor ein. "Wann fängt Weihnachten an?", fragte die erste Klasse in einem Frage- und Antwortspiel unter der Leitung der Lehrerin Susanne Staudinger. Mit einem Nikolaus-Gedicht präsentierte sich die zweite Klasse mit Lehrerin Roswitha Mühlhofer. Der Nikolaus lehrt sie zu verstehen, dass geben schöner ist als nehmen. Er ist hilfsbereit und denkt vor allem an die Kinder, war zu hören. Dann ließen sie noch rhythmisch das Lied "Guten Tag, ich bin der Nikolaus" erklingen.

Einige Kinder gingen als Nikoläuse durch die Reihen und überreichten Geschenke. Der Schulchor aus Belá nad Radbuzou sang ganz flott zwei Weihnachtslieder auf Tschechisch. "Für Weihnachten ist keine Zeit" spielte die dritte Klasse unter der Leitung ihrer Lehrerin Maria Elberskirch. Zuerst erzählten die Schüler in Gedichtform, was alles zu tun sei.

Dann spielten sie Schule. Gerne hätte sie ein Weihnachtslied gesungen, doch der Lehrer will nichts wissen. So versuchten sie mit Lebkuchenduft, Schnee oder Kerzenschein den Lehrer für sich zu gewinnen, doch der hat für Weihnachten keine Zeit. Mit dem Gedicht "Es stand ein Stern in Bethlehem" präsentierte sich die vierte Klasse unter ihrer Lehrerin Ulrike Uhlemann. Dazu wurden auf der Leinwand Bilder gezeigt und die Schüler ließen die Weihnachtsgeschichte in Gedichtform lebendig werden. Zwischen den Darbietungen spielte das Veeh-Harfen-Duo.

Viel Beifall für alle

Die Mittagsbetreuung "Die Musketiere" zeigte sich als lebendiger Adventskalender mit guten Wünschen unter ihrer Leiterin Vanessa Rudloff. Alle Aufführungen der Schüler wurden immer wieder mit Beifall gedacht. Rektor Rauch dankte allen Mitwirkenden wie auch den Schulchor aus Tschechien. Die Bewirtung mit Plätzchen, Punsch und Tee hatten der Elternbeirat und der Frauenbund übernommen.
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