07.02.2018 - 15:44 Uhr
Moosbach

Krieger- und Reservistenkameradschaft Moosbach und Umgebung Eisernes Kreuz

Das ehemalige Kirchturmkreuz dient in Moosbach als neues Kriegerdenkmal. Die Idee dazu ist Karl Liebl in luftiger Höhe gekommen.

Die beiden Vorsitzenden Karl Liebl und Josef Bayer (von rechts) sowie Josef Sier besichtigen mit Bürgermeister Hermann Ach (links) das neue Kriegerdenkmal an der Kirche. Der Kriegerverein hat die Gesamtkosten von 7000 Euro übernommen. Bild: gi
von Peter GarreissProfil

Die Krieger- und Reservistenkameradschaft übernimmt die Kosten für das neue Kriegerdenkmal an der Kirche. Dies erfuhren die Mitglieder in der Jahreshauptversammlung im Vereinslokal Bock. Vorsitzender Liebl begrüßte Neuzugang Andreas Franke aus Moosbach. Der Verein hat damit 56 Mitglieder.

Über die Kassengeschäfte berichtete Erhard Bock. Größte Ausgabe war das Herrichten des neuen Kriegerdenkmals (7000 Euro). Die Verantwortlichen haben dafür einen Zuschuss beim Sozialdienst des Bayerischen Soldatenbunds beantragt. 630 Euro erhielt der Verein für die Hilfe beim Dorffest.

Neuen Platz suchen

Liebl sprach das Kriegerdenkmal an, das bereits in der vorigen Versammlung wegen der Außenrenovierung der Pfarrkirche ein Thema war. Bei einer Kirchturmbesteigung sah er das eiserne Kirchturmkreuz liegen. Da kam er auf die Idee, es als Kriegerdenkmal zu verwenden. Soweit es ging, habe er es selbst geschweißt und hergerichtet, dann musste das Kreuz zur weiteren Instandsetzung zu den Firmen. Die Namenstafeln stammen vom alten Mahnmal, für die "weinenden Frauen", soll ein passender Platz gesucht werden, eventuell am Friedhof. Die Mitglieder sollten sich darüber Gedanken machen.

"Gelungene Lösung"

Bürgermeister Hermann Ach dankte der Krieger- und Reservistenkameradschaft für die Mitgestaltung des Heimatfestjahrs. Ohne die vielen Unterstützer wäre dies nicht möglich gewesen. Ach freute sich besonders über das Engagement bei der Totenehrung und Segnung des Kriegerdenkmals. Im Namen der Gemeinde dankte er für die Übernahme der Gesamtkosten. Ach fand es "eine gelungene und gute Lösung an einem schönen Platz". Die Anpflanzung im Frühjahr steht noch aus. Der Dank von Ach galt besonders Liebl für seinen Einsatz und den Mitgliedern für die Aufrechterhaltung zur Patenkompanie Oberviechtach.

Kreisvorsitzender Richard Bergler lobte die Leute, die den Volkstrauertag unterstützen. Er gratulierte zum neuen Mitglied. Bergler fand es schön, dass das Kriegerdenkmal mitten im Ort an der Kirche steht. Im Namen der Mitglieder dankte Johann Hanauer Vorsitzendem Liebl für das Engagement, das er für die Instandsetzung und Herstellung des Kriegerdenkmals aufgebracht habe.

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