28.03.2018 - 20:10 Uhr
Moosbach

Lustiger Hutzaabend im Schloss Burgtreswitz Musikanten spielen zünftig auf

Beim Hutzaabend auf Schloss Burgtreswitz herrscht Stimmung: Die Gäste geraten bei den Liedern der Musiker ins Schunkeln und Schmunzeln. Einer verteilt sogar Instrumente.

von Peter GarreissProfil

Burgtreswitz. Zum Hutzaabend hatte der Förderverein Schloss Burgtreswitz geladen. Walter Heinrich führte humorvoll durch den Abend. Die Vollblutmusiker griffen in die Tasten und spielten abwechselnd schmissig und zünftig auf. Mitwirkende waren "D'Hogga" Walter Heinrich und Josef Zimmermann, Andreas Hofmeister und Felix Ach, das "Duo Pflaum" aus Pleystein sowie Thomas Wunder aus Weiden. Norbert Ritzer und Sohn Merlin aus Wernberg überraschten den Musikerkollegen Heinrich.

Heinrich mit der Steirischen Harmonika und Zimmermann mit Gitarre ließen das Kufsteinlied erklingen, spielten und sangen "Grüßte Gott Frau Wirtin", "s'Rehragou", "Grüne Tannen" sowie Polkas. Manche Lieder luden zum Mitsingen und Schunkeln ein. Dabei setzten die Musiker auch Teufelsgeige und Löffel ein. Hofmeister und Ach mit ihren Steirischen hatten Trinksprüche parat, spielten die Munti-Polka und das Trompetenecho. Mit den "Sternen am Himmel" brachte sich auch Moderator Heinrich mit ein. Das Duo Pflaum glänzte mit Steirischer und Gitarre mit dem Kuckucks- und Augustinwalzer oder der Zepperl-Polka. Thomas Wunder griff zum Schneewalzer in die Tasten, spielte Märsche, die Herzerlpolka und Schunkellieder.

Auch Merlin Ritzer und sein Vater Norbert sind Profis: Mit Akkordeon und Gitarre ließen sie zackig die Donnerbalken-Polka erklingen. Weitere Stücke waren "Schöne Urlaubszeit", die Tiroler "Bua-Polka" oder der böhmische Traum. Heinrich verteilte lustige Utensilien an die Gäste: Rassel, Ratsche, Schneebesen mit Reibe, Löffel, Schellen oder Rechen. Die Zuhörer machten die musikalische Gaudi gerne mit.

Zweite Vorsitzende Helene Bauer stellte den neuen Flyer mit dem diesjährigen Veranstaltungsprogramm vor, der auf den Tischen zum Mitnehmen auslag. Da die Musikanten den ganzen Abend kostenlos bestritten, ließen sie einen Hut durch die Reihen gehen. Walter Heinrich überreichte schließlich an Bauer 130 Euro für den Behinderten-Aufzug.

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