Pfarrer Josef Most blickt auf 2016 zurück und auf 2017 voraus
Mitmachen schafft Gemeinde

Pfarrer Josef Most hielt mit Ruhestandspfarrer Hermann Schötz und Diakon Herbert Sturm den Gottesdienst. Bild: gi
Vermischtes
Moosbach
03.01.2017
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Mit "Tochter Zion" stimmt das Bläser-Quartett ein als Pfarrer Josef Most, Ruhestandspfarrer Hermann Schötz und Diakon Herbert Sturm zur Jahresschlussfeier in das Gotteshaus einziehen. In der Predigt steht ein Ereignis für 2017 schon im Mittelpunkt.

"Unterschiedlich ist die Bilanz am Jahresschluss für jeden Menschen", sagte Pfarrer Most in der Predigt. "Wie viel unserem Leben geschenkt worden ist, ist nicht selbstverständlich. Vieles war ein Geschenk von Menschen unterstützt, verstanden und mitgetragen zu werden." Der Geistliche dankte denen, die mitgeholfen haben, dass die Pfarrgemeinde lebt: besonders Pfarrer Schötz, der ihm zur Seite stand für die große Mithilfe in der Seelsorge, sowie Diakon Herbert Sturm für die liturgischen Dienste, Predigten und Begleitung der Ministranten.

Viel Arbeit

"Vergelt's Gott" sagte er den Gremien von Pfarrgemeinderat, den drei Kirchenverwaltungen mit den Kirchenpflegern Josef Hierold (Moosbach), Bernhard Rom (Tröbes) und Reinhard Leipold (Etzgersrieth). Ein besonderer Dank galt Emilie Sauer und deren Mann Alfred, die durch die Renovierung der Pfarrkirche viel Arbeit hatten und immer wieder viel Dreck und Schmutz wegräumen mussten. Zudem erwähnte er Mesner Hans Klug, der das schwierige Hin und Her mit der Ausweich-Sakristei im Pfarrheim meistern musste.

Es sei immer ein gutes Miteinander "zum Wohle unseres Markts". Der Geistliche erinnerte an das Bayern-3-Dorffest und als sichtbaren Schwerpunkt die Außenrenovierung der Pfarrkirche, bei der schon über eine Million Euro investiert worden sind. Zu den Maßnahmen zählte die Trockenlegung der Mauern, die Stabilisierung des Turms und Dachstuhls sowie zuletzt die neue Sakristei. Für 2017 wünschte sich Most, "unsere Gemeinde mitzutragen, gerade im Heimatfestjahr, denn nur wer mitmacht, erlebt Gemeinde".

Statistik des Jahres

Im Heimatfestjahr 2017 sei schon vieles vorgezeichnet, was die Gemeinde an Besonderheiten erwartet. "Wir dürfen glauben, dass wir in Gott geborgen sind, in schönen und schweren Stunden unseres Lebens. Nur bei ihm ist Platz für unser ganzes Leben, für Freude aber auch für Bitterkeit, Enttäuschung, für manch Unbegreifliches und Unvollendetes." Pfarrgemeinderatssprecherin Elisabeth Völkl trug die Statistik vor: In Moosbach wurden 15 Kinder und 2 in Etzgersrieth getauft. An den Tisch des Herrn traten 27 Mädchen und Buben. 41 junge Christen wurden gefirmt. 9 Brautpaare traten vor den Traualtar. 19 Personen in Moosbach und 2 in Etzgersrieth sind zu Gott heimgekehrt. Anschließend läuteten die fünf Glocken, die der Geistliche erläuterte. Die erste ist den Kirchenpatronen Peter und Paul geweiht. Die zweite ist die Angelusglocke, die dritte die Josefs-Glocke, die vierte dem heiligen Herz Jesu geweiht. Die letzte war die Sterbeglocke.
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