08.03.2018 - 14:44 Uhr
Moosbach

Pfarrfamilien-Nachmittag der Pfarrei Moosbach Unverzichtbare Helfer

Beim Pfarrfamilien-Nachmittag in Moosbach sind die Pfarrgemeinderatswahlen ein Hauptthema. Zwei Personen stehen aber besonders im Mittelpunkt.

von Peter GarreissProfil

Seit 25 Jahren verrichtet Maria Beugler die Arbeit der Pfarrsekretärin. "Auf dich kann ich mich 100-prozentig verlassen", bescheinigte ihr Pfarrer Josef Most und überreichte der passionierten Wallfahrerin eine Urkunde und einen Gutschein für eine Pilgerreise.

Auch dem Helfer in fast allen handwerklichen Situationen, Josef Beugler, sagte der Pfarrer ein herzliches Vergelt's Gott. "Jeder Pfarrer braucht so einen Helfer", freute sich der Seelsorger. Er bat Beugler auch weiterhin um Unterstützung. Er habe in letzter Zeit die Holztreppen im Turmaufgang und das große Kreuz neben dem Turm erstellt. Nur das Material, aber keinen Arbeitslohn, stelle er in Rechnung. Der Geistliche überreichte dafür einen Gutschein für das Sibyllenbad.

Für die musikalische Unterhaltung sorgte Florian Völkl aus Saubersrieth. Pfarrgemeinderatssprecherin Elisabeth Völkl dankte den ausscheidenden Mitgliedern Lena Kaiser, Johannes Beugler, Monika Schnupfhagn, Gabi Hagn, Anja Sauer, Peter Franz, Maria Schötz, Bernhard Rom und Jürgen Kellermann für die Mitarbeit im Gremium. Drei neue Mitglieder Eva Putzer, Jonas Rom und Stefan Völkl (mit 17 Jahren der Jüngste) stellten sich vor. Sie wollen sich ganz besonders der Jugend- und Seniorenarbeit widmen.

Völkl nannte eine Wahlbeteiligung von 20,77 Prozent. Dabei liege man ganz gut im Vergleich zu anderen Pfarreien. Die Sprecherin bedauerte, dass die Wahlperiode mit dem Tod des Ruhestandspfarrers Hermann Schötz endete. Sie ging auf die Höhepunkte der Wahlperiode 2014 bis 2018 ein. 2014 waren es der Besuch des Katholikentags in Regensburg, der Volkstrauertag mit dem Bischof von Pilsen und die erste Nacht der Lichter in der Wieskirche. 2015 sang der Teeniechor für Pater Ferdinand und spielte damit 2000 Euro für den Missionar ein. 2016 war das Turiner Grabtuch in Moosbach, außerdem ging es nach Lourdes zur Wallfahrt. 2017 führte der Pfarrausflug nach Erfurt, weiter feierte die Pfarrei die Priesterjubiläen von Schötz sowie Dr. Alfred Hierold und weihte die Kapelle in Gebhardsreuth ein.

Völkl hielt es für sehr wichtig, dass die Eltern immer mehr Wert auf die Schulbildung ihrer Kinder legen. "Werte wie Höflichkeit und Rücksichtnahme sind aber immer weniger gefragt." Das führe oft zu einer inneren Leere. Der Glaube beuge diesen Wertverlusten aber vor. Pfarrer Most und Diakon Herbert Sturm wollen die Situation ständig verbessern. Völkl sprach auch die Schwierigkeiten bei der Aufstellung einer Kandidatenliste für die Pfarrgemeinderatswahlen an. 150 Leute wurden angesprochen. Die Bereitschaft zu kandidieren war sehr gering. Besonders erfreulich sei, dass die Jugend dabei ist.

Auch Pfarrer Most dankte den scheidenden Pfarrgemeinderäten für ihre Arbeit. Als neue berufene Gremiumsmitglieder gab er Hermann Ach (Polizeibeamter) und Peter Franz bekannt. Besonderen Dank sagte er der Sprecherin Völkl. Die ausgebildete Gemeindereferentin mache eine vorzügliche Arbeit in der Pfarrei. Deshalb habe sie bei den Wahlen auch die meisten Stimmen bekommen.

Den Geistlichen stimmte es sehr traurig, dass die Betreuung der Erstkommunikanten durch die Lehrerin nicht so gut verlaufe. Es gebe deshalb viele Beschwerden der Eltern. Einige Sketche der Ministranten sorgten für Heiterkeit. Mit einer großen Bilderschau auf das Festjahr 2017 durch Pfarrer Most und dem Schlusslied "Wer glaubt, ist nie allein", endete die Veranstaltung.

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