19.09.2017 - 20:00 Uhr
NabburgOberpfalz

Aktiv bei der Kartoffelernte dabei Königlicher Besuch im Museum

Die Kartoffelernte ist im Freilandmuseum jedes Jahr ein Besuchermagnet. Vor allem auch die Kinder finden großen Spaß daran, wenn sie beim "Erdäpfel-Klauben" mithelfen dürfen.

Das Kartoffeldämpfen gehörte früher - wie hier im Matzhof - zu den Arbeiten auf dem Bauernhof. Die Kartoffeln dienten danach auch als Futter.
von Richard AltmannProfil

-Neusath. Jedes Jahr lädt das Freilandmuseum Mitte September zur Kartoffelernte ein. Dazu bot es auch in diesem Jahr ein reichhaltiges Programm. Dies wurde sehr gut vom Publikum angenommen. Vor allem viele Familien nutzten das anfänglich schöne Herbstwetter, um einen Ausflug ins Freilichtmuseum zu unternehmen. Mehr als 1000 Besucher strömten an diesem Nachmittag dort hin. Die drei angebotenen Sonderführungen "Kartoffel - Erdäpfel", "Durch die Dachstühle des Museums" und "Hindenburg - Ackersegen - Linda" boten zusätzliche Anreize.

Früher war es üblich, die Kartoffel zu dämpfen, denn sie wurden nicht nur von den Menschen gerne gegessen, sondern dienten auch zur Fütterung der Schweine. Dafür mussten sie zunächst gekocht werden, um größere Mengen verarbeiten zu können. Im Matzhof wurde am Sonntag auch gedämpft, die Besucher konnten sich die zubereiteten Kartoffeln selber schälen und anschließend verzehren. Am meisten los war ohne Zweifel beim Kartoffelroden mit den Pferden und der Kartoffelschleuder. Die Kinder hatten ihre wahre Freude daran, dahinter die Kartoffeln aufzuklauben.

Aus der Sicht der Ernährungswissenschaft wurde die Kartoffel von Johanna Bartmann betrachtet. Was man aus Kartoffeln alles kochen kann, zeigte die Kochvorführung von Anna Schmittner, die Schopperla kochte. Die Firma Burgis und die Erzeugergemeinschaft Stulln informierten mit einem Stand zum Thema "Kartoffelanbau" und gaben einen Überblick über die verschiedenen Sorten.

Zum Kartoffeltag passte der Besuch der bayerischen Kartoffelkönigin Jacqueline I. Sie kommt aus Oberbayern und repräsentiert in diesem Jahr die Kartoffel. Am Ende waren alle zufrieden, ob Veranstalter aber auch die Besucher.

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