Freilandmuseum sperrt auf

Museumsleiterin Birgit Angerer (links) stellt Gästen bei der Saisoneröffnung des Freilandmuseums Neusath-Perschen die Ausstellung vor, die die NS-Zeit auf dem Land beleuchtet. Hier eine Honigschleuder. Bild: Gerhard Götz
Freizeit
Nabburg
16.03.2018
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Das Freilandmuseum Neusath-Perschen beginnt die Saison am heutigen Samstag. Es nimmt sich unter dem Motto "Volk Heimat Dorf" in einer Ausstellung der NS-Vergangenheit auf dem Lande an und zeigt, dass die Bevölkerung weitgehend vom Bombenhagel, aber nicht von der NS-Ideologie mit seinen verheerenden Auswirkungen verschont blieb. Die von der Arge Süddeutscher Freilichtmuseen erstellte Schau wird ergänzt durch Objekte aus dem Museum, etwa ein Foto von einem SA-Aufmarsch.

Bezirkstagspräsident Franz Löffler sprach bei der Eröffnung für geladene Gäste am Freitagnachmittag davon, sich "vermehrt mit neuerer Geschichte auseinanderzusetzen". Er zählt dazu ebenso den rasanten Wandel in der Landwirtschaft. Die ersten Milchviehlaufställe sind für ihn auch schon museumsreif. Eine Medienstation wurde im Stall des Denkenbauernhofes neu eingerichtet. Veranstaltungen, die sich am Jahreslauf der Landwirtschaft orientieren, geben den Besuchern bis Ende Oktober Einblicke in alte Handwerkstechniken und Arbeitsweisen.
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