07.04.2017 - 20:00 Uhr
NabburgOberpfalz

Neue Spitze bei den Männern Vereinsleitung im Team

Der Katholische Männerverein und Dionys Ringstetter sind seit vielen Jahren als "Einheit" zu verstehen. Vor mehr als drei Jahrzehnten als Mitglied eingetreten, fungierte er über ein Jahrzehnt als Schriftführer, um dann im Februar 2001 den Vorsitz von Rudi Legner zu übernehmen. In der Jahreshauptversammlung stellte er sich nicht mehr zur Wahl.

Der Männerverein nahm seine Hauptversammlung zum Anlass für Ehrungen. Bereits seit 60 Jahren ist Ehrenvorsitzender Rudolf Legner (sitzend, rechts) dabei. Bilder: bph (2)
von Sepp FerstlProfil

Der Männerverein Sankt Josef, eine Verbindung christlicher Männer aus allen Gesellschaftskreisen der Pfarrei, verschrieb sich getreu seiner Satzung auch im vergangen Jahr der Förderung des Glaubenslebens durch Vertiefung des religiösen Wissens, der Mitarbeit in Pfarrgemeinde und Kirche, der Festigung des christlichen Familienlebens und der Pflege des Gebetslebens katholischer Männer. Von nahezu 40 Terminen berichtete Dionys Ringlstetter in seiner Rückschau auf das vergangene Vereinsjahr.

Bei "Mitarbeit in Pfarrei und Kirche" erwähnte er die Malerarbeiten in der hinteren Eingangskapelle (Annakapelle). Dazu waren Mitglieder auch am Brünnl aktiv. Hier galt es, das Dach zu reinigen sowie das Zelt auf- und wieder abzubauen. Und alljährlich besorgt der Verein die Christbäume für die Pfarrkirche und hilft auch beim Schmücken mit. Herausragend im Jahresverlauf das Erntedankfest im Oktober 2016: "Unser neues Banner wurde gesegnet".

Die neue Spitze

Die nächsten zwei Jahre wird der Männerverein von einem fünfköpfigen Vorstandsteam geführt. Dieses setzt sich zusammen aus Anton Bauer, Hermann Böhnert, Walter Elberskirch, Arnold Richthammer und Dionys Ringlstetter. Die Kassengeschäfte bleiben in den vertrauten Händen von Anton Schopper. Zu Kassenrevisoren bestimmte die Versammlung Herbert Bindl und Albert Näßl.

"Der Verein ist auf einem guten Weg", stellte Zweiter Bürgermeister Kurt Koppmann fest. Mit seinen 306 Mitgliedern sei die Gemeinschaft eine der rührigsten in der Pfarrgemeinde und der Stadt. Gerade bei kirchlichen Festen zeige sie sich immer präsent und scheue sich auch nicht, kräftig mit Hand anzulegen. Im Hinblick auf die Ehrungen bekannte der Redner, dass Treue keine Selbstverständlichkeit, ja eine wichtige Angelegenheit sei.

"Neu werden und lieb gewordene Eigenheiten loslassen", blendete Präses Hannes Lorenz auf die vorausgegangene Messe zurück. Es sei schwer, neue Ideen zu verwirklichen. Manchmal fehle der Mut, das Alte loszulassen. Gerade in der Fastenzeit sei dies keine Drohung, mehr eine Chance. Mit Blick auf die neue Führung bat er, Mut und Kraft zu zeigen und so dem Verein eine Zukunft zu schenken. Als Problem sah der Stadtpfarrer die Altersstruktur. "Auch jüngere Männer möchten wir gerne in unsere Gemeinschaften einbeziehen und speziell auch auf ihre Probleme eingehen."

Geehrte Mitglieder

Nadeln und Urkunden für ihre 25-jährige Treue erhielten Peter Haas, Gottfried Raab, Arnold Richthammer, Alois Ippisch, Hans Schottenheim, Anton Bauer, Alois Hösl, Hubert Fleischmann, Walter Bolz, Günther Wicha und Bernhard Kemptner. 40 Jahre dabei sind Johann Werner, Helmut Scharrer, Hans Dobler, Karl Ruhland, Johann Knorr, Elmar Heimerl, Hermann Kemptner, Josef Baier, Johann Lorenz, Helmut Rossmann, Helmut Eules und Hans Michael Lobinger.

Auf ein halbes Jahrhundert bringen es Michael Zimmermann, Mathias Weigl, Rudolf Demleitner, Albert Hösl, Michael Götz, Alfons Lobinger und Hans Troidl. Bereits sechs Jahrzehnte Mitglied im Männerverein ist Ehrenvorsitzender Rudolf Legner.

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