05.02.2018 - 20:00 Uhr
Nabburg

Pfarrei begeht "Mariä Lichtmess" - Feier in der Kirche Suche nach Hoffnung

Das Fest "Darstellung des Herrn", besser bekannt als "Mariä Lichtmess", war in der Stadtpfarrei eine eindrucksvolle Demonstration christlichen Glaubens. Zum Auftakt der Feier hatten sich am Unteren Markt Vereine mit ihren Fahnenabordnungen, Bürgermeister mit Stadtrat, die kirchlichen Gremien sowie die Kommunionkinder versammelt. Von dort zogen die Gläubigen unter den Klängen der Jugendblaskapelle in einer Lichterprozession zum "Johannesdom".

Am Lichtmess-Tag endet die Weihnachtszeit. Zum letzten Mal leuchtete der Christbaum-Schmuck in der Pfarrkirche. Bild: bph
von Sepp FerstlProfil

Die feierliche Messe am Vorabend des Festes "Mariä Lichtmess" fand am Ende der Weihnachtszeit nur im Kerzenschein statt. Die stattlichen Christbäume erhellten mit ihrer strahlenden Beleuchtung ein letztes Mal den Altarraum. Die Kommunionkinder brachten Gläser mit Teelichtern durch das Kirchenschiff zum Altar. Der Gottesdienst begann nach dem kurzen festlichen Orgelspiel welches zum Gloria, gesungen von Kirchenchor, überleitete.

Nach dem Tagesevangelium, verkündet von Konzelebrant Pfarrer Gottfried Rottner, sangen die Kommunionkinder "Als Simeon der alte Mann". Sie hoben dabei bei jeder Strophe ihre leuchtenden Gläser in die Höhe. Die Fürbitten, ebenfalls von den Kindern vorgetragen, schlossen insbesondere Menschen ein, die auf der Suche nach Hoffnung und Licht sind. Als Antwort darauf sangen die Gläubigen den Refrain "Mache dich auf und werde Licht". Zum Schlusslied "Sagt an, wer ist doch diese" bildeten die Kommunionkinder einen Kreis um den Altar und erhielten von Pfarrer Hannes Lorenz ihre Kerzen überreicht. Schließlich wurden, wie es an diesem Tag Brauch in der katholischen Kirche ist, die Altar-, Erstkommunion- und Blasiuskerzen mit Weihrauch und Weihwasser gesegnet. Letztlich erteilten die beiden Geistlichen noch den "Blasiussegen". Nach dem Gottesdienst bat Stadtpfarrer Lorenz mitzuhelfen die Christbäume abzubauen.

Klicken Sie hier für mehr Artikel zum Thema:

Für Sie empfohlen

 

 

Kommentare

Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.

Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.