16.10.2017 - 18:34 Uhr
NabburgOberpfalz

Buntes Treiben im Freilandmuseum Neusath-Perschen Zum großen Kirchweihmarkt

Rund 2200 Besucher drängten am Sonntag bei spätsommerlichen Temperaturen in das Oberpfälzer Freilandmuseum zum großen Kirchweihmarkt. War dort doch für die kleinen und großen Besucher jede Menge an Aktionen, altem Handwerk und Köstlichkeiten geboten.

Besucher brachten Äpfel mit, deren Sorte vor Ort bestimmt wurde. "Goldenburg" und "Grafensteiner" gehörten zu den verbreitetsten Apfelsorten, die man unter den über 100 ausgestellten Sorten bestaunen konnte.
von Redaktion OnetzProfil

Pomologe Michael Altmann vom Kreisgartenamt Schwandorf hatte alle Hände voll zu tun. Er bestimmte von Besuchern mitgebrachte Äpfel an deren Merkmalen auf die zutreffende Sorte. "Goldenburg" und "Grafensteiner" gehören wohl zu den verbreitetsten Äpfelsorten hierzulande, die man unter den über 100 ausgestellten Sorten bestaunen konnte.

Für die jüngeren Besucher

Im "Stiftlanddorf" gab es viele schöne Aktionen für die jüngeren Besucher zu entdecken. So konnte auf der Drechselbank fleißig gewerkelt sowie Apfelsaft eigens mit der mechanischen Apfelpresse hergestellt werden. Der OGV Neusath stellte nach alter Handwerkskunst dekorative Kränze her. Ein weiterer Höhepunkt bot sich in der Denkenbauernhofer Stube dar. Rita und Martin Fink fertigten aus antiken versilberten Besteckteilen in aufwendiger Handarbeit echte Unikate an. So gab es Armreifen aus Löffelstielen und Gabelköpfen, Kettenanhänger und Vieles mehr zu bewundern.

Rotwild-Salami und mehr

In liebevoller Handarbeit wurden ebenso an verschiedenen Stellen auf dem gesamten Marktgelände gestrickte Socken, Kopfbedeckungen wie auch Buchhüllen, Einkaufstauschen und Weidengeflechte, Lavendelsäckchen und vieles mehr angeboten.

Feinschmecker kamen auch auf ihre Kosten. Der Duft von selbstgebackenem Brot und Gebäck lag in der Luft. Von Rotwild-Salami, Kaffee und Kuchen, selbstgemachter Marmelade bis hin zu Obstlikören war für Jedermann das Passende dabei. Der klassische Kirwakuchen, frisch gezogene Kücheln und fein duftender Hefezopf fanden reißenden Absatz unter den Besuchern.

Der Schallerhof lud bei zünftiger Musik von der Kapelle "vom Dorf oi" zum Verweilen ein. Hier konnte auch das Filzen erlernt sowie bei einem "Apfelsorten-Test" ein Apfelbaum gewonnen werden. Der Kreisverband für Gartenbau und Landespflege Schwandorf lud die Besucher zum Testen und Bewerten verschiedener Apfelsorten ein.

Nützliches und Dekoratives konnte man im "Naabtaldorf" finden. Hier wurde den Freilandmuseumgästen auch das Handwerk des Klöppelns und Holzarbeiten näher gebracht, sowie Garten- und Gebrauchskeramik, Tonknöpfe, Schmuck und Emailgefäße angeboten.

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