26.06.2004 - 00:00 Uhr
NabburgOberpfalz

46 Abiturienten am Schmeller-Gymnasium verabschiedet - Susanne Rewitzer Jahrgangsbeste "Schlüssel zu neuen Horizonten"

von Benjamin Tietz Kontakt Profil

Das Lied zum Abschluss passte optimal: Es trug den Titel "Happy and free". Glücklich sind die 46 jungen Leute, die gestern bei einer Feierstunde am Johann-Andreas-Schmeller-Gymnasium ihre Abiturzeugnisse erhalten haben, allemal. Frei auch in gewissem Sinne, denn die Schulzeit liegt nun endgültig hinter ihnen.

Insgesamt 46 junge Frauen und Männer bekamen aus der Hand von Schulleiter Franz Xaver Huber und Kollegstufenbetreuerin Monika Leisner gestern ihre Zeugnisse in die Hand gedrückt. Jahrgangsbeste war heuer Susanne Rewitzer, die einen Notendurchschnitt von 1,4 erreichte. Zu den Besten zählen auch Maximilian Schenke (1,7), Monika Lehner und Verena Bierner (jeweils 1,8).

Überlegte Reformen

Das geschaffte Abitur verglich Schulleiter Huber in seiner Rede mit dem Bergsteigen. Es entspreche in etwa einem Basislager, "von dem aus Sie die Möglichkeit haben, neue Gipfel anzuvisieren und schließlich zu bezwingen". Eine Vielzahl von Studien- und Berufsmöglichkeiten hätte sich für die jungen Leute durch das Abitur geöffnet.

In seiner Rede ging Huber auch auf die derzeitigen Diskussionen rund um das Schulwesen ein. Der Direktor forderte: "Das Abitur muss seine Spitzenstellung in der Schullandschaft behalten. Eine Verwässerung der Qualität in seinen Anforderungen, aber auch in seiner Qualifikation und ,Verwertbarkeit' darf nicht zugelassen werden". Dass das Abitur nach wie vor in dieser Spitzenstellung anerkannt werde, zeigen auch die gestiegenen Anmeldezahlen für das kommende Jahr. Reformen mit Augenmaß, so Huber, seien nun gefragt, und ihre Umsetzung mit Überlegtheit, "nicht aber Panikmache und Verunsicherung".

Für die Abiturienten ergriffen Kathrin Pamler und Matthias Stöckl das Wort. Auch sie sprachen von einer wichtigen Etappe, die nun erreicht sei. "Das ist nicht das Ende des gegangenen Weges, sondern der Schlüssel zu neuen Horizonten, eine Basis für den Weg in eine individuelle Zukunft", betonten sie.

Nach Grußworten von Bürgermeister Josef Fischer, den Landtagsabgeordneten Marianne Schieder (SPD) und Otto Zeitler (CSU) sowie Elternbeiratsvorsitzendem Dieter Güll stand noch ein Punkt auf dem Programmzettel: Die Vergabe von besonderen Preisen.

Preis für Facharbeit

Neben den Jahrgangsbesten, die vom Elternbeirat mit einem Buchpräsent ausgezeichnet wurden, gab es aus den Händen von Walther Weikl noch einen mit 300 Euro dotierten Förderpreis des Rotary-Clubs. Für ihre sprachlich besonders gut ausformulierte Facharbeit konnte Christine Hofmann diese Auszeichnung entgegen nehmen.

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