Bereitschaftspolizei stellt Maibaum auf und feiert dazu ein Fest
Hauruck auf dem Fichtenbühl

Lokales
Nabburg
06.05.2013
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Das 25. Ausbildungsseminar der Außenstelle der siebten Bereitschaftspolizei-Abteilung rief auf dem Fichtenbühl eine verloren gegangene Tradition in der Stadt Nabburg wieder ins Leben: Die Polizeimeisteranwärter gaben dem Maibaum nicht nur einen neuen Standort, sondern auch eine neue Heimat.

18 Meter lang

Auf dem geräumigen Vorplatz neben dem Unterkunftsgebäude des 25. Ausbildungsseminars lag am vergangenen Donnerstagnachmittag das 18 Meter lange, entrindete Prachtstück mit zwei Kränzen aus Fichten bereit, verziert mit weißblauen Bändern. Das Kommando lag in den Händen von Polizeihauptkommissar Thomas Häusler, und wiederholt erklang dann: "Ein Schub - hauruck und sichern!".

Nach und nach schoben die kräftigen Burschen die fünf hölzernen "Schwalben" unter und brachten gekonnt den ansehnlichen Maibaum in die Senkrechte, fixiert von einer im Boden fest verankerten stählernen Halterung. Die sehr zahlreichen Besucher spendeten für die Meisterleistung starken Beifall.
Zum dritten Maibaumfest in Folge begrüßte der Leiter der Bereitschaftspolizei-Außenstelle Nabburg, Polizeirat Gernot Schötz, auch den Leitenden Polizeidirektor der siebten Abteilung aus Sulzbach-Rosenberg, Josef Strobl.

Auch aus Berchtesgaden

Bürgermeister Armin Schärtl mit Stadträten, Nachtwächterin Anna Glossner mit Ehemann Rudolf aus Berchtesgaden, die Auszubildenden und eine große Anzahl Ehemaliger verfolgten das Spektakel. Laut seinen Darlegungen reichen die Ursprünge dieser Tradition bis ins 16. Jahrhundert zurück, und der Maibaum ist ein sichtbares Zeichen der Zusammengehörigkeit.

Das 25. Ausbildungsseminar setzt die ausgestorbene Tradition des Maibaumaufstellens in der Stadt Nabburg auf dem Fichtenbühl fort. Der Dank des Seminarleiters galt dem Bürgermeister für die Baumspende aus dem Stadtwald der Kommune, und der Redner wünschte einen schönen Abend mit angeregten Gesprächen in gemütlicher Runde.

Fließender Bock

Das Stadtoberhaupt zollte den Maibaumaufstellern Respekt und fügte hinzu: "Hut ab! Das habt ihr toll gemacht!" Bravourös zapfte Bürgermeister Armin Schärtl das erste Fass mit vier Schlägen tropf-frei an, und allmählich füllten sich die Gläser mit dem süffigen Bockbier. Und das hielt bis in den Abend hinein so an.

"Die Allerschöinstn" - Tobi, Vitus und Michl - sorgten für zünftige Stimmung und erhielten reichlich Applaus.
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