Bürgermeister mit der neuen Struktur nicht zufrieden - Jahreshauptversammlung des ...
Krankenhaus: "Ein bissl mehr als nix"

Max Fröhler (hinten Dritter von rechts) leitet auch weiterhin den SPD-Ortsverein. Unser Bild zeigt ihn zusammen mit der neu gewählten Vorstandschaft und MdL Franz Schindler (Vierter von links). Bild: Amann
Lokales
Nabburg
17.04.2013
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"Das mit dem Krankenhaus ist nicht nach unserem Gusto ausgegangen", bedauerte Armin Schärtl. Zur jüngsten Entwicklung sagte der Bürgermeister in der Jahreshauptversammlung seiner Partei, des SPD-Ortsvereins: "Was uns der gute Herr in der letzten Kreistagssitzung vorgestellt hat, war ein bissl mehr als nix".

Der Bürgermeister witterte den Vorwahlkampf. "Und da wird halt versucht, was zu finden, womit man dem Bürgermeister am Zeug flicken kann", meinte er im Schmidt-Haus. In Sachen Krankenhaus blieb er bei seiner Meinung: "Da müssen wir noch reden über eine Rückübertragung". Ferner berichtete Schärtl davon, dass der neue Kindergarten jetzt fertig ist, die Sanierungsarbeiten am Obertor weiterlaufen, das neue Planschbecken im Freibad mittlerweile steht und der Baubeginn im Baugebiet "Am Bauernfeind II" in Diendorf erfolgte. Zum Bahnübergang bekomme die Stadt in Kürze die eingereichten Einwände mitgeteilt; zudem würden Grundstücksverhandlungen laufen. Abschließend stellte er fest: "Die überwiegende Mehrheit hat eine gute Weiterentwicklung der Stadt im Auge, und ein Auslaufmodell in Perschen wird halt dann ab Herbst nicht mehr da sein".

Im Bericht aus dem Kreistag gab Fraktionsvorsitzende Evi Thanheiser zu verstehen, dass aus der Haushaltsrede der CSU der Wahlkampf spürbar geworden sei. Das Rezept der CSU sehe da immer gleich aus: "Sie sagen, dass sie die Besseren und Gescheiteren sind, aber nicht warum sie es sind". Beim Krankenhausverkauf, räumte sie ein, "sind wir der CSU auf den Leim gegangen, und zwar ganz ordentlich". Sie bedauerte es, zusammen mit ihren Genossen Armin Schärtl und Georg Pfannenstein für den Vertrag mit Asklepios gestimmt zu haben, den MdL Otto Zeitler unbeauftragt ausgehandelt habe. Schärtl relativierte: "Auf den Leim sind wir ihnen nicht gegangen, aber sie haben uns Zeug versprochen, das nicht eingehalten wurde".
Als Kreisvorsitzende betonte Thanheiser, dass ihre Partei alles daran setzen werde, dass der Landkreis Schwandorf nach 40 Jahren auch über den Kommunalwahltag 2014 hinaus SPD-regiert bleibt. Ortsvorsitzender Max Fröhler sagte in seinem Rückblick auf Veranstaltungen, dass der Ortsverein in Zeiten, in denen keine Wahlen anstanden, sein Pflichtprogramm absolviert habe. Nun gehe es darum, sich auf kommende Wahlkämpfe zu konzentrieren.
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