Domprobst Dr. Wilhelm Gegenfurtner segnet neuen Kindergarten - Feier mit Schlüsselübergabe
Wohlfühlort für die ersten Lebensjahre

Vom Architekten Hermann Hösl (Mitte) bekamen Pfarrer Hannes Lorenz und Kindergartenleiterin Margarete Werner den symbolischen Schlüssel.
Lokales
Nabburg
22.04.2013
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"Das Werk ist vollendet!" Aus diesem Satz konnte man am Sonntag die Erleichterung des Architekten Hermann Hösl spüren, als er die Schlüsselübergabe für den neu errichteten Kindergarten St. Marien vollzog. Zur kirchlichen Segnung war Domprobst Dr. Wilhelm Gegenfurtner nach Nabburg gekommen.

"Die Vögel zwitschern, die Sonne scheint!" Über das rechtzeitig gut gewordene Wetter freute sich Stadtpfarrer Hannes Lorenz zu Beginn des Festgottesdienstes, den die Ruhestandspfarrer Johann Lobinger und Gottfried Rottner sowie Kaplan Alexander Dyadychenko mit ihm in der Kirche zelebrierten. Einen großen Teil der Gottesdienstgestaltung übernahmen die Kindergartenkinder sowie die Gruppe Effata. "Vertrauen ist mit das wichtigste Element in unserem Leben", betonte Domprobst Dr. Wilhelm Gegenfurtner in seiner Predigt und nannte dabei das Vertrauen der Jünger zu Jesus. Im Kindergarten zu erfahrenes Vertrauen gebe Halt und Hilfe und bestimme den Weg des Lebens mit.

Im Anschluss an den Gottesdienst machte sich ein Zug - voraus die Kleinen, ausgestattet mit Fähnchen - auf den Weg zum Kindergarten St. Marien, auf dessen Balkon die Einweihungsfeier statt fand. Kirchenpfleger Hans Pamler führte den Werdegang des Neubaues auf und sprach nochmals die entstandenen Kosten von rund 2,3 Millionen Euro an. Mit Wehmut dachte er an die Grabungen der Denkmalpfleger, deren Gesamtkosten letztendlich 50 519 Euro betrugen. "Was hätten wir mit diesem Betrag für unsere Kinder noch schaffen können", fügte er bedauernd dazu.

Eingeleitet von Dekan Strigl

Bürgermeister Armin Schärtl musste feststellen, dass er an diesem Ort bereits die dritte Einweihung erlebte. Im Jahr 1969 entstand der erste Neubau. Bei dieser Segnung hatte er noch als Ministrant fungiert und den Weihwasserkessel getragen. 1994 wurde die Kindertagesstätte umgebaut und erweitert. Zu dieser Übergabefeier kam bereits Generalvikar Dr. Wilhelm Gegenfurtner, und er habe als junger Stadtrat teilgenommen. "Heute", sagte das Stadtoberhaupt ganz stolz , "habe ich die Ehre als Bürgermeister der neuerlichen Einweihung beiwohnen zu dürfen".

Schärtl bedankte sich bei allen, die in irgendeiner Form zum Gelingen dieses Projektes einen Beitrag geleistet hatten. Er schloss ausdrücklich den früheren Stadtpfarrer Manfred Strigl mit ein, der die wichtigsten Weichen gestellt hatte. Architekt Hermann Hösl sagte sichtlich entspannt, "nach gut 20 Monaten Bauzeit präsentiert sich heute der neue Kindergarten von seiner schönsten Seite". Auch er bedankte sich bei allen Mitstreitern und vergaß dabei ebenso nicht die gute Zusammenarbeit mit Dekan Strigl. Erleichtert nahmen Kindergartenleiterin Margarete Werner und Pfarrer Hannes Lorenz symbolisch den Schlüssel entgegen und freuten sich über das geschenkte Fotobuch, welches den Werdegang der Baumaßnahme schildert. Margareta Werner freut sich nun auf den normalen Kindergartenalltag in einem neuen, gut eingerichteten Haus, das von fröhlichen und glücklichen Kindern bewohnt wird.

Während der Segnung der Räumlichkeiten, die der Domprobst vornahm, hielt Bürgermeister Armin Schärtl den Weihwasserkessel, den ihm Pfarrer Lorenz verschmitzt lächelnd in die Hand drückte.
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