Ehemaliger Pfarrhof: Nach dem Umzug sollen Gespräche geführt werden
Zukunft noch ungeklärt

Wenn es nach Stadtplaner Hartmut Schließer ginge, würde der ehemalige Pfarrhof abgerissen und durch ein neues Haus mit mehreren Wohnungen ersetzt. Bild: Tietz
Lokales
Nabburg
03.09.2014
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"So lange die Heiligenfiguren auf dem Dachboden nicht draußen sind, wird es nichts Neues geben": Pfarrer Hannes Lorenz schätzt, dass es ungefähr zwei bis drei Wochen dauern wird, bevor sich abzeichnen könnte, wie es mit dem ehemaligen Pfarrhof weitergeht. Interessenten an der Immobilie gibt es wohl drei.

"Kirchplatz 4", das wird die neue Anschrift des Pfarrhofes werden. Momentan läuft der Umzug in das Gebäude, das bis vor wenigen Jahren der Firma Arges als Unternehmenszentrale diente, auf Hochtouren. Neben Wohnungen für Pfarrer, Kaplan und Pfarrhausfrau bietet das Haus unter anderem auch Platz für Büros, das Archiv, einen Gruppenraum für die Ministranten, einen Besprechungsraum und Sakristei.

Grundsätzlich wäre auch die Stadt ein möglicher Käufer. Stadtplaner Hartmut Schließer ist das Gebäude mitten in der Altstadt schon seit längerem ein Dorn im Auge. Er sähe eine optimale Lösung darin, das jetzt stehende Haus abzureißen und neu zu bebauen. Mehrere Wohnungen könnten dort untergebracht werden und die Altstadt weiter aufwerten.

Vonseiten der Stadt werden vorsichtig verhaltene Töne angeschlagen. "Wenn die Stadt eine Möglichkeit sieht und ein entsprechendes Nutzungskonzept hat, kann man das nicht ganz ausschließen", sagt Bürgermeister-Stellvertreter Kurt Koppmann über einen möglichen Kauf des Areals. Er macht aber klar: Da es sonst keine Fördergelder gebe, geht ohne ein Nutzungskonzept überhaupt nichts - und das hat die Stadt derzeit nicht.
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