Handballerinnen wollen schon in München Grundstein zum Klassenerhalt in der Landesliga legen
HSG optimistisch in die Relegation

Die HSG hofft, Ramona Simbeck im ersten Relegationsspiel einsetzen zu können. Simbeck hat am Wochenende eine Fortbildung, will aber am Samstag in München dabei sein. Bild: mhs
Lokales
Nabburg
03.05.2013
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Sie wollen die zweite Chance nutzen, und die besteht aus zwei Teilen. Am Wochenende treten die Handballerinnen der HSG Nabburg-Schwarzenfeld im ersten Relegationsspiel um den Klassenerhalt in der Landesliga bei der SG Süd/Blumenau an. Eine Woche später steigt (voraussichtlich in Nabburg) das Rückspiel.

Die SG Süd/Blumenau belegte in der Abschlusstabelle der Landesliga Süd den zehnten Platz. Die HSG schloss mit der gleichen Platzierung im Norden ab. Nur ein Team von beiden darf auch in der nächsten Saison auf Verbandsebene spielen. HSG-Trainer Wolfgang Völkl ist vor den beiden Spielen durchaus optimistisch: "Wir gehören einfach in die Landesliga." Über Trainerkollegen hat er versucht, einige Informationen über den Gegner, der im Münchner Stadtteil Sendling beheimatet ist, zu bekommen. "Sie haben eine starke Rückraumspielerin und seine starke Spielerin am Kreis", verrät der HSG-Coach. Diese gelte es auszuschalten.

Im Hinspiel in München muss Völkl allerdings auf einige Spielerinnen verzichten. Carina Schopper, die zuletzt in Münchberg mit sechs Treffern stark auftrumpfte, konnte ihren Urlaub nicht mehr verschieben. Auch Ina Straßburger fehlt beim ersten Spiel in München. Ramona Simbeck, nach dem Ausfall Anna Kovarikovas die Top-Topschützin im Team, befindet sich am Wochenende auf Lehrgang - in der Nähe von München.Deshalb dürfte sie wohl zum Anpfiff - Samstag, 14 Uhr - auflaufen können. Anna Kovarikova hat zwar nach ihrer Handverletzung schon wieder trainiert, ein Einsatz käme aber zu früh. "Sie sitzt aber sicherlich als moralische Unterstützung mit auf der Bank sagt Völkl.

Auf das Rückspiel am 11. Mai (19 Uhr, voraussichtlich in Nabburg) wollen sich die Oberpfälzerinnen nicht verlassen. Völkl sieht seine Mannschaft trotz der Ausfälle stark genug: "Wir wollen dort gleich die Grundlage für den Klassenerhalt legen und einen Sieg einfahren."
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