HSG-Damen mit letztem Auftritt in Münchberg - Alle rechnen mit "Verlängerung" der Saison
Einspielen für die Relegation

Die Spielerinnen der HSG Nabburg-Schwarzenfeld (blaue Trikots) wollen am letzten Spieltag in Münchberg keine Bauchlandung erleben. Aber auch bei einem Sieg dürften die Relegationsspiele nicht zu vermeiden sein. Bild: bwr
Lokales
Nabburg
27.04.2013
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(mr/söt) Im letzten Spiel der Landesligasaison treten die Handballerinnen der HSG Nabburg/Schwarzenfeld am Sonntag (14 Uhr) beim TV Münchberg an. Auch ein Sieg würde wohl nichts mehr bringen. Die HSG muss wohl in die Abstiegsrelegation.

Zwei Punkte liegen die Oberpfälzerinnen als Zehntplatzierte hinter dem HC Erlangen, der Rang neun inne hat. Der HC hat jedoch am Sonntag gegen das abgeschlagene Schlusslicht Pegnitz leichtes Spiel. So sagt HSG-Trainer Wolfgang Völkl auch: "Wir stellen uns auf die Relegation ein." Zudem müssten die Völkl-Schützlinge auch erst einmal in Münchberg gewinnen. Das wird schwierig genug. Der Gastgeber steht im oberen Drittel der Landesligatabelle und kann so mit seiner Saison relativ zufrieden sein. In der Rückrunde allerdings spielten die Oberfranken nicht konstant. Vor zwei Wochen gelang ihnen ein Überraschungssieg gegen die Regionalligareserve des EVS 1927 Regensburg. Eine Woche später jedoch verloren sie überraschend hoch gegen den HC Erlangen.

Der Gastgeber setzt im Angriff viel auf die individuellen Stärken einzelner Spielerinnen. Ein großes Augenmerk muss die HSG auf die große Rückraumschützin Zahn werfen, die immer wieder bei Standardsituationen und Freiwürfen gefährlich wird.
Im Hinspiel erlebten die Zuschauer eine sehr temporeiche Begegnung, bei der sich die HSG mit 30:31 geschlagen geben musste. Damals machten die Gastgeberinnen in der Vorwärtsbewegung zu viele Fehler und der Torabschluss wurde zu hastig gesucht. Der TV Münchberg kann sowohl die offensive als auch die defensive Abwehrvariante sehr gut spielen. Da aber die HSG-Abwehr in den letzten Spielen sehr stabil gestanden ist, fährt man bestimmt nicht chancenlos nach Münchberg.

Trainer Völkl sieht das Spiel schon als Vorbereitung auf die Relegation. Bis auf Fleischmann und Kovarikova dürfte der komplette Kader zur Verfügung stehen. Kovarikova hat zwar nach ihrer Verletzung (linker Arm angebrochen) das Training aufgenommen. Helfen kann die starke Rückraumschützin ihrem Team aber noch nicht. "Sie hat uns fast die komplette Rückrunde gefehlt, aber die Mannschaft hat das super aufgefangen", lobte der Trainer.

In den Relegationsspielen würde die HSG Nabburg-Schwarzenfeld auf den Tabellenzehnten der Landesliga Süd (TSG Augsburg oder SG Süd/Blumenau) treffen. Zunächst würden die Oberpfälzerinnen am 4. oder 5. Mai auswärts antreten, das Rückspiel folgt eine Woche später (11. oder 12. Mai).
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