HSG-Trainer Völkl vor beiden Spielen aber zuversichtlich - Schlechte erste Hälfte gegen ...
In der Relegation muss mehr kommen

Lokales
Nabburg
30.04.2013
0
0

Zur Pause war eigentlich schon alles vorbei: Die Handballerinnen der HSG Nabburg-Schwarzenfeld verloren am Sonntag ihre letzte Partie in der Landesliga Nord beim TV Münchberg mit 24:28. Zur Pause lagen die Gäste schon mit 9:16 zurück. Die HSG kann jetzt in zwei Relegationsspielen den Klassenerhalt doch noch sichern.

Schon im Vorfeld war klar, dass die HSG wohl in die Relegation muss, da der direkte Konkurrent um einen sicheren Nichtabstiegsplatz, der HC Erlangen, gegen das abgeschlagene Schlusslicht ASV Pegnitz spielte - und schließlich auch gewann.

Die HSG-Damen begannen ihre Partie in Oberfranken sehr engagiert. Durch eine sehr gut stehende 6:0-Abwehrformation hatte der TV Münchberg anfangs viele Probleme im Spielaufbau. Die Freiwürfe der Rückraumschützin Zahn waren zunächst ein leichtes Spiel für Abwehr und Torfrau. Auch das Angriffsspiel der HGS Damen lief gut. Viele Torchancen wurden herausgespielt und verwertet. Nach acht Minuten lagen die Gäste mit 4:1 vorne. Danach ließ die HSG jedoch nach. Die HSG-Abwehr war zu unkonzentriert, dem TV gelangen einfache Tore. In den letzten fünf Minuten vor der Halbzeitpause zeigten die Gäste aus der Oberpfalz keinerlei Gegenwehr mehr. Der TV Münchberg zog mit einfachen Gegenstoßtoren auf 16:9 davon. Nur durch den Halbzeitpfiff konnte dieser Lauf des Gastgebers unterbrochen werden. "Für mich war die komplette Mannschaft da nicht wieder zu erkennen", meinte HSG-Coach Wolfgang Völkl nachher. "Spielerisch waren wir in einem Loch, das kommt vor. Aber wir wirkten auch abwesend und mit dem Kopf nicht bei einem Landesligaspiel. Das kenne ich so nicht."
In der Pause sortierten sich die Gäste neu. Die Abwehr wurde auf die 5:1-Variante umgestellt. Sie wurde zunehmend stabiler und immer mehr Ballgewinne wurden seitens der HSG verzeichnet.

Im Angriff kam jedoch zu wenig. Jedes Tor musste durch einen enormen Kraftaufwand erkämpft werden. Der Gastgeber war nicht nur körperlich, sondern auch geistig den Gästen aus der Oberpfalz überlegen.

Somit geht es für die HSG in die Relegation. Zunächst muss die Mannschaft am Samstag beim Zehnten der Landesliga Süd, der SG Süd/Blumenau antreten. Eine Woche später wird das Rückspiel in Nabburg (19 Uhr) angepfiffen. "Wir haben heute nicht das abgerufen, was wir können", meinte Völkl. "Mir fehlte heute einfach über 60 Minuten das Leuchten und Brennen in den Augen der Spielerinnen." In den Relegationsspielen werde die Mannschaft aber anders auftreten, versprach er.

HSG-Tore: Simbeck 7, Schopper 6, Fischer 3, Stubenvoll 2, Fuchs 2, Fröhlich 2/1, Senft 1, Desing 1
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.