25.11.2010 - 00:00 Uhr
NabburgOberpfalz

Irene Ehemann und Georg Scheuerer zeigen ihre Werke - Ausstellungseröffnung: Kunst zieht in die Amtsflure ein

Das Staatliche Vermessungsamt im historischen Pflegschloss hat für die Bilderausstellung der beiden Künstler Irene Ehemann und Georg Scheuerer die Pforten geöffnet. Vermessungsdirektor Engelbert Zollner sprach am Dienstagabend bei der Vernissage von einer besonderen kreativen Atmosphäre voll bildlicher Eindrücke, die alle Mitarbeiter und Besucher des Hauses vereinnahmen werde.

von Autor JUAProfil

Nachdem der Nabburger Adventsmarkt im Schlosshof und damit direkt vor der Behörde stattfindet, wollte sich das Vermessungsamt in irgendeiner Form miteinbringen. Was lag näher, als eine Ausstellung der Hobbykünstler und noch dazu Mitarbeiter des Amtes, Irene Ehemann (Nabburg) und Georg Scheuerer (Schwandorf), aufzubauen?

Lieblingsmotiv Mohnblume

Der Amtsleiter drückte bei der Eröffnung seine Freude über deren Zustandekommen aus, so dass in den nächsten Wochen nicht nur die Technik und Verwaltung das Klima in dem Amtsgebäude beherrschen werden. Zollner stellte beide Künstler vor und zeigte einige Eckpunkte des künstlerischen Werdeganges auf.

Das Lieblingsmotiv von Irene Ehemann (53) ist die Mohnblume, die auf ihren Bildern immer wieder in anderen Maltechniken und Farbschattierungen auftaucht. Das Motto ihrer zur Schau gestellten Werke lautet "Lasst Blumen sprechen und Gedanken fliegen". Abstrakt kreierte Landschaften lassen sie eintauchen in ihre Welt, in der sie je nach Farbenspiel, dunkel oder farbenprächtig, ihre Gedanken fliegen lässt, wobei sich ihre eigene Gefühlslage wiederspiegelt.
"Televisionäre Beziehung in der Regelmäßigkeit des Chaos", lautet das Thema von Georg Scheuerer (47), das allein schon vom Ausdruck her zum Nachdenken und Hinterfragen anregt. Seine Idee, Bilder zu malen, als ob viele Flachbildschirme in einem Raum stünden, von denen Jeder beim Anhalten des Programms seine eigene Geschichte erzählt, fordert die Besucher zur Suche nach Interpretationen heraus. Seine Tuschezeichnungen versteht der 47-jährige Schwandorfer mit dem Künstlernamen Schore als surrealistische Kaleidoskope.

Musikalischer Tupfer

Die Drei-Mann-Band "Freischwimmer" aus Nittenau, Steinberg und Cham begleitete die Ausstellungseröffnung.

Im Anschluss führten die beiden Aussteller die Gäste, unter ihnen auch Bürgermeister Armin Schärtl, sein Stellvertreter Kurt Koppmann und Altbürgermeister Josef Fischer, durch die Flure des Vermessungsamts, auf denen derzeit die Kunst in Acryl, Öl, Mischtechnik oder Tusche dominiert.

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