Junge Hauswirtschafterinnen zeigen, was sie im "schönsten Beruf der Welt" können
Mehr als ein bisschen Haushalt

Stellvertretende Bezirksbäuerin Johanna Fischer (rechts), Kreisbäuerin Barbara Hanauer (Zweite von links), Prüferinnen und Ausbilderinnen gratulierten den Teilnehmerinnen am Berufswettbewerb (mit Urkunde und Buch von links): Theresa Härtl, Daniela Tiberius, Janine Obendorfer und Anna Gottschalk. Bild: Tietz
Lokales
Nabburg
12.02.2015
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Dritte Bürgermeisterin Heidi Eckl bezeichnete die fünf vor ihr sitzenden jungen Frauen als "Profis des Alltags". Dass sie genau das sind, stellten die Teilnehmerinnen aus der gesamten Oberpfalz beim Bezirksentscheid des Berufswettbewerbs von Bayerischem Bauernverband und Deutscher Landjugend unter Beweis.

Dass das oft besungene "bisschen Haushalt" gar nicht so wenig ist, davon können die angehenden Hauswirtschafterinnen selber ein Lied singen. Einen Tag lang stellten sie sich am Mittwoch dem Bezirkswettbewerb am Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten in Nabburg. Zunächst hatten sie einen theoretischen Teil zu absolvieren - und der bot neben berufsspezifischen Fragen auch einen Allgemeinwissens-Teil. Die fünf Teilnehmerinnen aus den Landkreisen Schwandorf, Regensburg, Amberg und Tirschenreuth mussten zum Beispiel wissen, welche Formen erneuerbarer Energien es gibt, warum es wichtig ist, einen Vertrag schriftlich zu fixieren oder was in eine Hausapotheke gehört. Außerdem mussten sie verschiedene Länder samt Sehenswürdigkeiten und typischer Gerichte benennen.

Dass neben den Soßen-Klassikern Tomate und Carbonara eine gute Pasta auch zum Beispiel mit Speck-Walnuss-Soße, Spinat-Hähnchen-Soße oder Erbsen-Basilikum-Soße schmackhaft ist, stellten die Teilnehmerinnen beim anschließenden praktischen Teil des Wettbewerbes an den Kochtöpfen unter Beweis. Zu guter Letzt war noch eine Präsentation gefordert: "Erläutern Sie den Gebrauch einer Küchenmaschine und deren Einsatzmöglichkeiten", lautete das Thema für den 15-minütigen Vortrag. Bildungsberaterin Mathilde Schießlbauer blickte bei der Siegerehrung kurz auf den Wettbewerbs-Tag zurück und betonte: "Wir brauchen Lehrlinge in der Hauswirtschaft, damit Fachkräfte nachkommen". Kreisbäuerin Barbara Hanauer und die stellvertretende Bezirksbäuerin Johanna Fischer lobten das Engagement der Hauswirtschafts-Auszubildenden. "Wenn Ihr fertig seid, habt Ihr den schönsten Beruf der Welt", unterstrich die stellvertretende Bezirksbäuerin.

Den Wettbewerb gewann Janine Obendorfer aus Amberg mit 58,60 Punkten. Zweite wurde Corina Lison (Köfering) mit 52,50 Punkten vor Anna Gottschalk (Burglengenfeld/51,70), Theresa Härtl (Plößberg/50,58) und Daniela Tiberius (Regensburg/47,45).
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