Kaplan Alexander Dyadychenko verlässt die Pfarrei nach drei Jahren - Wechsel nach Cham
Abschied von beliebtem Seelsorger

Zusammen mit Stadtpfarrer Hannes Lorenz und den Ruhestandsgeistlichen zelebrierte Kaplan Alexander Dyadychenko den Gottesdienst. Bilder: bph (2)
Lokales
Nabburg
31.08.2014
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"Heimat ist da, wo man sich wohlfühlt. Dies hab ich bei meinem Wirken hier verspürt", betonte Kaplan Alexander Dyadychenko. Nach drei Jahren in der Pfarrei St. Johannes wechselt der beliebte Seelsorger in die Pfarrei St. Jakob nach Cham. Sein ausdrücklicher Wunsch war: "Keine Abschiedsreden und keine Geschenke". Dennoch waren am Samstag zahlreiche Pfarrangehörige gekommen, um nach dem Dankgottesdienst ein persönliches "Lebewohl" zu sagen.

Nach drei Jahren segensreichen Wirkens verlässt Kaplan Alexander Dyadychenko die Pfarrei Nabburg. Am Samstag wurde er in einem Dankgottesdienst verabschiedet. In seinen Worten dankte der Kaplan den Menschen, die ihn wohlwollend und offen in Nabburg begrüßt und aufgenommen haben und ihm drei Jahre lang in dieser Pfarrei innerliche Stütze gaben.

"Für mich bleibt viel mehr, als ich mir vor drei Jahren erträumt hatte. Reiche Erfahrungen, Begegnungen, Gesichter, Stimmen und Namen. Ja, vieles bleibt, und vieles wird weiterleben und weiterwachsen. Viele von euch bleiben weiterhin in meinem Herzen und - ehrlich gesagt - bleibt auch etwas von meinem Herzen hier bei euch", sagte der Geistliche.

Volles Gotteshaus

Ein besonderes "Vergelt's Gott" richtete der scheidene Kaplan an die Pfarrgemeinde, die ihm mit einem vollen Gotteshaus das schönste Geschenk machte. Er dankte auch Stadtpfarrer Hannes Lorenz, der ihm in den vergangenen beiden Jahren bei den anstehenden Arbeiten im Priesterdienst hilfreich zur Seite gestanden habe. "Nur durch die Erfahrungen im Seelsorgebereich wird ein junger Priester für seine Aufgaben geformt." Aus diesen drei Jahren, so der scheidende Kaplan, könne er sehr Vieles mitnehmen und sicher was für seine Zukunft brauchen. Dem ganzen Pfarrteam, den Ruhestandsgeistlichen Joseph Lobinger, Josef Flor und Gottfried Rottner sowie allen Ehrenamtlichen dankte Dyadychenko für die oft spannende gemeinsame Zeit, die tolle Gemeinschaft und für jegliche Hilfe und Unterstützung.

Die offizielle Verabschiedung begann noch vor dem Schlusssegen im Johannes-Dom. Stadtpfarrer Hannes Lorenz würdigte die Mitarbeit im breiten seelsorgerischen Spektrum - von den "Minis" bis zum "hohem Ross" beim Osterritt. Für drei gute Jahre seines seelsorgerischen Wirkens dankte Lorenz und wünschte Gesundheit und Gottes Segen für die weitere Arbeit im Weinberg des Herrn.

Bild vom Petersdom

Für die Kirchenverwaltung überreichte Kirchenpfleger Hans Pamler symbolisch ein Bild von der Kuppel des Petersdoms mit dem Hinweis der Kostenübernahme für die Ministranten-Wallfahrt in die Heilige Stadt. Die Ministranten ihrerseits sorgten mit einer Bildcollage über diese Reise für eine weitere Überraschung.

Im Anschluss daran fand eine herzliche Begegnung auf dem Kirchplatz statt, an der viele Pfarrangehörige aus Nabburg teilnahmen, um ihre guten Wünsche mit auf den Weg zu geben. Die Verabschiedung von den kirchlichen Vereinen Kolpingfamilie und der Katholischen Landjugend Brudersdorf, deren Präses Kaplan Dyadychenko war, fand bereits im Vorfeld statt.
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