15.01.2004 - 00:00 Uhr
NabburgOberpfalz

Leichtes Hochwasser nach starken Regengüssen Steigende Pegel

von Benjamin Tietz Kontakt Profil

Das Sturmtief, das in den vergangenen Tagen über die Region zog, hatte neben starken Windböen auch eine Menge Niederschlag im Gepäck. Das hatte natürlich Auswirkungen auf den Wasserstand zahlreicher Gewässer: Steigende Pegel verzeichnet das Wasserwirtschaftsamt in Amberg seit Tagen. Aber nach momentaner Lage der Dinge scheint sich die Hochwassersituation nicht weiter zu verschärfen.

Meldestufe eins herrscht derzeit im nördlichen Landkreis nur an der Naab in Unterköblitz. Seit Montag ist dort ein signifikanter Anstieg des Wasserspiegels vermerkt worden. Dort stand der Pegel gestern nachmittag bei 2,50 Metern. Tendenz steigend.

Der Schwarzach-Pegel bei Warnbach (Gemeinde Schwarzach) kletterte bis zum gestrigen Nachmittag auf 2,68 Meter. Normalerweise liegt der Wasserspiegel dort bei 89 Zentimetern. Dennoch: "Wir rechnen mit keinem schlimmen Hochwasser", prognostiziert Günter Schobert vom Wasserwirtschaftsamt in Amberg.

Nachdem die Wettersituation augenscheinlich seit gestern umgeschlagen hat, werde es, so Behördenchef Schobert weiter, wohl bei diesem kleinen Hochwasser bleiben. Kein Vergleich also mit den Überflutungen, die beispielsweise im Januar vergangenen Jahres ganze Straßenzüge und Keller unter Wasser gesetzt hatten.

Momentan zumindest. Denn Schobert weiß auch, wie schnell sich die vermeintlich entspannte Situation wieder zuspitzen kann. Mehrere kleine Niederschlagszentren drehen zur Zeit über Bayern ihre Runden. Wenn nun so ein Zentrum seine Richtung ändert und Kurs auf die Oberpfalz nimmt, kann sich die Hochwassersituation rapide ändern und wieder verschärfen.

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