14.04.2004 - 00:00 Uhr
NabburgOberpfalz

SPD-Europawahlkandidat informiert sich bei Inotech Vorteile verbinden

von Claudia Völkl Kontakt Profil

Chancen und Risiken der EU-Osterweiterung wollen sie nicht vom grünen Tisch aus bewerten: Der SPD-Europawahlkandidat Michael Zirpel und der Vizepräsident des Europäischen Parlaments, Dr. Gerhard Schmid, informieren sich bei den Betrieben in Grenznähe. Wo sehen Unternehmen Vor- und Nachteile, welche Aspekte sind in die EU-Politik einzubauen? In Nabburg waren die Politiker, denen sich auch MdL Marianne Schieder anschloss, bei der Inotech Kunststofftechnik GmbH an der richtigen Adresse.

Die EU-Osterweiterung stellt sich laut Schmid für die diversen Branchen unterschiedlich dar, je nachdem ob es sich um Betriebe mit hohem Lohnkostenanteil handelt oder vorrangig gut ausgebildete Facharbeiter gefragt sind. Unternehmer Josef Gleixner hat bereits vor über zehn Jahren ein Zweigwerk im tschechischen Tachov aufgebaut. Beide Standorte sind inzwischen zusammen auf rund 450 Mitarbeiter gewachsen. Das Interessante: Während des Aufbaues in Tachov stellte Gleixner parallel auch in Nabburg Personal ein, denn gut ausgebildete Facharbeiter bekommt man in Tschechien nicht so leicht. Durch den Aufbau des tschechischen Werkes wurde der Standort Nabburg stabilisiert. Zirpels und Schmids Fazit: Wer rechtzeitig anfängt, kann die Vorteile beider Standorte verbinden. Josef Gleixner sieht im Wegfall des Zolls logistische Erleichterungen für seine Betriebe: "Wir können freier agieren".

Zirpel, gebürtiger Rothenstädter und Pressesprecher des Bundesverkehrsministers, möchte gerade mit Blick auf Umbrüche der EU-Osterweiterung die Interessen der Oberpfalz in Brüssel vertreten.

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