05.09.2014 - 00:00 Uhr
NabburgOberpfalz

Stadt muss Fußgängersteg sanieren - Mähntor-Ziegel richtet Schaden an Auffällig beim Brücken-TÜV

Rund 80 000 Euro muss die Stadt dafür aufbringen, um den Fußgängersteg über den Burggraben zu sanieren. Ein Büro aus Wunsiedel arbeitet schon seit Monaten an den Plänen für diese unumgängliche Maßnahme.

Die Note 3 bekam der Steg über den Burggraben beim Brücken-TÜV. Bedeutet: Er ist schon noch verkehrssicher, aber sanierungsbedürftig. Bild: am
von Wilhelm Amann Kontakt Profil

Beim Brücken-TÜV, der turnusmäßig alle drei Jahre stattzufinden hat, waren Sicherheitsmängel aufgetaucht. Auf der von 1 bis 6 reichenden Schulnotenskala war der Steg mit 3,0 bewertet worden. Das bedeutet, dass er sich zwar noch in verkehrssicherem Zustand befindet, jedoch eine Sanierung erforderlich wird. Daraufhin beschloss der Stadtrat bereits im Februar, diese Sanierung in die Wege zu leiten.

In einer schriftlichen Anfrage zur Stadtratssitzung erkundigte sich CSU-Fraktionssprecher Hans-Georg Dobler nun, ob der Steg noch gefahrlos zu benutzen und wann mit der Sanierung zu rechnen ist. Der geschäftsleitende Beamte Hans Sorgenfrei berichtete, dass keine Sperrung vonnöten ist. Mit der Erarbeitung eines Sanierungsplanes habe man ein Fachbüro beauftragt. Eine Verwirklichung kann in diesem Jahr nicht mehr zustande kommen, weil keine Haushaltsmittel dafür vorgesehen sind.

In einer weiteren Anfrage bezog sich Dobler auf einen Zwischenfall, den es während des Mittelalterlichen Marktes gegeben habe. Vom Mähntor sei da ein Dachziegel herunter gefallen und habe ein darunter stehendes Polizeiauto beschädigt. Dobler erinnerte daran, dass noch kurz vorher bei einer Besichtigung durch den Stadtrat Sicherungsmaßnahmen verlangt worden seien. Inwieweit sie mittlerweile erledigt sind, wollte er nun wissen.

"Noch nicht, das ist noch am Laufen", antwortete amtierender Bürgermeister Kurt Koppmann. Die Reparatur sei nicht einfach. Man habe jedoch inzwischen eine Lösung gefunden, die es ermöglicht, von innen an die Dachziegel heranzukommen und sie auszuwechseln. "Wir versuchen, das Dach wieder so herzustellen, dass nichts mehr herunterfallen kann", versicherte er. Zudem ergänzte Koppmann: Die Schadensregulierung am Polizeifahrzeug hat die Haftpflichtversicherung der Kommune übernommen.

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