Stadt zu einer Sondernutzungsregelung bereit - Aus dem Bauausschuss
Mehr Terrasse für die Eisdiele

Die Altstadt-Eisdiele würde gerne ihre Terrasse auf den Vorplatz an der Längsseite des Gebäudes (links) ausdehnen. Bild: Amann
Lokales
Nabburg
17.04.2013
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Die Eisdiele in der Altstadt möchte ihre Terrassenfläche vergrößern. Der städtische Bauausschuss befasste sich nun bei einer Ortsbesichtigung mit dem Thema.

Der Eigentümer des Eisdielengebäudes hatte sich schon vor etwa eineinhalb Jahren dafür interessiert, den südlichen Vorplatz vor dem Anwesen am Unteren Markt 3 zu erwerben. Doch die Stadt lehnte einen Verkauf des Grundstückes ab. Jetzt kam das Thema erneut auf die Tagesordnung. Denn: Vor allem an wetterschönen Sonntagen wird die Terrasse vor der Eisdiele rasch zu klein. Auch weil in der Südlage mit wesentlich längerer Sonneneinstrahlung zu rechnen ist, würde sich der neue Betreiber des Lokals dafür interessieren, die bewirtschaftete Freifläche zu erweitern.

Der Hausherr würde mit der Stadt am liebsten einen langfristigen Vertrag abschließen, der die Nutzung für die Dauer des Geschäftsbetriebes regelt. Dann könnte er die Fläche an den Lokalinhaber weiterverpachten.

Der Bauausschuss kam nun überein, dass es am sinnvollsten wäre, wenn gleich der Wirt als Pächter gegenüber der Stadt auftreten würde. Im Rathaus wird jetzt eine entsprechende Sondernutzungsvereinbarung ausgearbeitet, die dann der ganze Stadtrat zur Entscheidung vorgelegt bekommt.
In seiner Sitzung behandelte der Bauausschuss auch zwei private Bauvorhaben Am Bauernfeind in Diendorf, die nicht dem Bebauungsplan entsprechen. Tanja und Ulli Süßmann aus Altendorf möchten dort ein Haus im sogenannten Toskana-Stil errichten. Sie dürfen mit Zustimmung des Gremiums nun die Baugrenze überschreiten und ein schwarzes Walmdach erstellen. Gleich auf dem Nachbargrundstück wollen Miriam Kiener und Daniel Maderer ihren Wohnhaus-Plan verwirklichen. Wenn sie bei der Einhaltung der Abstandsfläche und der Kniestock-Höhe kompromissbereit sind, dürfen auch sie mit dem gemeindlichen Einvernehmen rechnen.

Schließlich ging es noch um die Sanierung einer Althofstelle durch Gabriele Kraus in Neusath. Sie möchte gleich neben dem Schloss ein Altwohnhaus und landwirtschaftliche Nebengebäude mit Kuhstall abbrechen. An ihre Stelle sollen dann ein neues Einfamilienhaus und rückwärtige Nebengebäude mit Photovoltaikanlage treten. Auch dazu erteilte der Ausschuss seine Zustimmung.
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